Anzeige
8. Februar 2017, 12:16
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Neue EU-Direktive könnte Bankgewinne einbrechen lassen

Die Neuauflage der EU-Zahlungsdiensterichtlinie im nächsten Jahr könnte für Europas schwächelnde Banken dramatische Gewinneinrückgänge bedeuten. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor.

Neue EU-Direktive könnte Bankgewinne einbrechen lassen

Die Neuauflage der EU-Zahlungsdiensterichtlinie im nächsten Jahr könnte die Bankgewinne einbrechen lassen.

Die neue Überarbeitung der EU-Zahlungsdiensterichtlinie bei schwächelnden Banken in Europa zu deutlichen Gewinneinrückgängen führen.

Zu dieser Einschätzung kommt die Unternehmensberatung Roland Berger in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Bis zu 40 Prozent der Bankgewinne im Privatkundengeschäft stünden auf dem Spiel.

EU hofft auf schnelleren und billigeren Zahlungsverkehr

Die neue Richtlinie PSD2 soll Anfang 2018 in Kraft treten und sieht vor, dass die Banken Kontendaten ihrer Kunden Drittanbietern zur Verfügung stellen.

Die Kunden können dann Überweisungen und andere Bankdienstleistungen nicht mehr nur über ihre Bank abwickeln, sondern auch über deren Konkurrenz. Der von der EU erhoffte Effekt: Der Zahlungsverkehr soll für die Kunden schneller und billiger werden.

Neue Direktive bietet auch Chancen für Banken

“Neue Anbieter werden noch umfassender als bisher in den Markt drängen und das Geschäftsmodell der etablierten Dienstleister bedrohen”, sagte Berater Sebastian Steger.

Allerdings sieht die Unternehmensberatung die Zukunft der Banken nicht nur düster. Banken, die sich mit neuen Angeboten schnell auf die neue Direktive einstellten, könnten auch Kunden gewinnen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Rechtschutz: Sinn oder Unsinn? Eine Frage der Perspektive

“Coram iudice et in alto mare in manu dei soli sumus“, lautet ein römisches Sprichwort: “Vor Gericht und auf hoher See sind wir allein in Gottes Hand”.  Wer eine ungefähre Ahnung hat, wie hoch die Kosten bei Rechtsstreitigkeiten sein können, und wie ungewiss deren Ausgang bei fehlender juristischer Unterstützung, dürfte die Möglichkeiten des Rechtsschutzes zu schätzen wissen.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Zinsen werden volatiler

Die Europäische Zentralbank (EZB) beschäftigt sich unter anderem mit der finanziellen Lage Italiens, während die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) wieder einmal am Leitzins gedreht hat.

mehr ...

Investmentfonds

Der Grund für sinkende Kurse

Die Analysten bleiben optimistisch, aber Anleger werden pessimistischer. Das ist ein Grund für sinkende Kurse am Aktienmarkt. Doch nicht nur dieser ist betroffen. Wie sich die unterschiedlichen Einschätzungen auswirken und welche weiteren Faktoren die Märkte dämpfen.

mehr ...

Berater

Fintechs: Die fairsten digitalen Finanzberater

Auf dem deutschen Markt tummeln sich bereits über 300 verschiedene sogenannte Fintechs – Tendenz laut Experten steigend. Welche davon am fairsten aufgestellt sind, hat das Analysehaus Servicevalue in Kooperation mit Focus Money untersucht.

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Spezial-AIF von d.i.i.

Die d.i.i. Investment GmbH hat mit dem “d.i.i. 10” einen weiteren geschlossenen Immobilien-Spezial-AIF aufgelegt. Der neue Fonds richtet sich an Family Offices, vermögende private Investoren und Stiftungen.

mehr ...

Recht

Heckenschnitt: Was gilt im Streitfall?

Landesrechtliche Regelungen geben oft vor, wie hoch eine Hecke auf einer Grundstücksgrenze sein darf. Nachbarn können jedoch nicht verlangen, dass der Eigentümer seine Hecke vorsorglich im Herbst und Winter so stark herunterschneidet, dass sie im Sommer die zulässige nicht Höhe überschreitet. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH das Landgericht Freiburg.

mehr ...