12. Oktober 2017, 12:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Es gibt viele Fallstricke bei der Nachfolgeplanung”

Bei der Bestandsübertragung sind Verkäufer und Käufer gut beraten, sich professioneller Hilfe zu bedienen, meint Thomas Suchoweew, Vorstand des Makler Nachfolger Club e. V. (MNC). Mit Cash. hat er darüber gesprochen, was Makler bei der Nachfolgeplanung beachten sollten.

Es gibt viele Fallstricke bei der Nachfolgeplanung

“Je transparenter der Bestand ist, je digitaler und qualitativer die Datenbestände sind, desto besser kann der potenzielle Käufer prüfen, was er kauft und erlebt keine bösen Überraschungen.”

Cash.Online: Wie können sich Makler auf den Verkauf Ihres Bestands beziehungsweise Unternehmens vorbereiten?

Suchoweew: Sie sollten ihren Bestand analysieren und eine Veräußerbarkeit zu einem vernünftigen Preis sicherstellen, indem sie geeignete Vorbereitungsmaßnahmen treffen und bestehende Engpässe ausräumen.

Je transparenter der Bestand beziehungsweise das Unternehmen ist, je digitaler und qualitativer die Datenbestände sind, desto besser kann der potenzielle Käufer prüfen, was er kauft und erlebt keine bösen Überraschungen.

Je früher sich der nachfolgeinteressierte Makler mit diesem Thema beschäftigt und je länger er sich Zeit nehmen kann, desto besser ist es und die Vorbereitung kann ohne großen Stress parallel zum Tagesgeschäft gemacht werden.

Was sind die größten Fallstricke für Verkäufer und Käufer?

Fallstricke gibt es viele. Verkäufer und Käufer sind gut beraten, sich professioneller Hilfe zu bedienen. Es sind zum Beispiel so viele gesetzliche Bestimmungen zu beachten, dass man schnell den Überblick verlieren und so gegen Gesetze verstoßen kann.

Dies kann gerade beim Thema Datenschutz zu empfindlichen Strafen für Käufer und Verkäufer führen. Bei allen Transaktionen sind für beide Seiten Transparenz und Ehrlichkeit mit die wichtigsten Faktoren.

Wichtig für den Verkäufer ist zu wissen, ob der Käufer den vereinbarten Kaufpreis auch tatsächlich aufbringen kann, beziehungsweise ob er bei einer Ratenvereinbarung auch alle Raten zuverlässig und pünktlich bezahlt oder ein eventuelles Verrentungsmodell zuverlässig bedient.

Wichtig für den Käufer ist es, sich vertraglich abzusichern, so dass er zum Beispiel bei einem Asset-Deal nur das bezahlt, was er tatsächlich an Bestand übertragen bekommt.

Seite zwei: “Sich nicht alleine auf die Nachfolger-Suche machen”

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Roßbach: Einbeziehung von Selbstständigen in die Vorsorgepflicht

Millionen Selbstständige sorgen weder über die gesetzliche Rentenversicherung noch ein berufsständisches Versorgungswerk vor. Nun fordert die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, Gundula Roßbach, fordert ein obligatorische, rechtssichere Altersvorsorge für Selbstständige.

mehr ...

Immobilien

Besitz eines Eigenheims erhöht Dating-Chancen

Wer heute Single ist, muss nicht mehr darauf warten, potenzielle Partnerinnen oder Partner im Freundeskreis oder Sportverein kennenzulernen. Dank Onlinedating geht das auch bequem von der heimischen Couch. Aber welche Attribute finden Beziehungswillige besonders anziehend?

mehr ...

Investmentfonds

Ungemach für Apple Pay?

Ein deutscher Gesetzentwurf könnte das heutige Geschäftsmodell von Apple bei seiner Bezahlplattform Apple Pay torpedieren.

mehr ...

Berater

Soliabbau – wer spart und wer nicht

30 Jahre nach dem Mauerfall wird der Solidaritätszuschlag für den Aufbau Ost zum Auslaufmodell. Rund neun von zehn Steuerzahlern müssen ihn ab 2021 nicht mehr zahlen – das hat der Bundestag am Donnerstag beschlossen. Nur Spitzenverdiener werden weiter zur Kasse gebeten. Die Details.

mehr ...

Sachwertanlagen

Marvest startet drittes Crowdinvesting-Projekt

Die auf den maritimen Sektor spezialisierte Online-Plattform Marvest hat ihr drittes Projekt für Investoren veröffentlicht. Die Anleger können über eine “Schwarmfinanzierung” in ein Darlehen für einen Mehrzweckfrachter investieren. 

mehr ...

Recht

Betriebskostenabrechnung: 5 Tipps für Vermieter

Heizung, Wasser, Abwasser, Müllentsorgung, Versicherungen, Gebäudereinigung, Verwaltungskosten, Leerstand und mehr: Was ist umlagefähig, was nicht? Vor dieser Frage stehen Eigentümer von Mietimmobilien spätestens dann, wenn sie die jährliche Betriebskostenabrechnung erstellen und bestimmte Mindestanforderungen beachten müssen. Gerade Vermieter von kleineren Immobilien, die diese selbst verwalten, werden dabei vor einige Herausforderungen gestellt. Der Full-Service Immobiliendienstleister McMakler fasst daher zusammen, was zu einer rechtssicheren und ordnungsgemäßen Betriebskostenabrechnung gehört.

mehr ...