Gold als Altersvorsorge

Der demografische Wandel rüttelt am staatlichen Rentensystem – private Altersvorsorge wird immer wichtiger. Gold gilt aufgrund seines langfristig konstanten Preises als krisenfest und erlebt bei Anlegern derzeit ein Comback. Immer mehr nutzen das Edelmetall auch zur Altersvorsorge.

Gastbeitrag von Dominik Lochmann, ESG

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„Anders als Geldanlagen, deren Wert wirtschaftlichen Veränderungen unterliegt, bleibt der Goldpreis langfristig gesehen konstant.“

„Denn eins ist sicher: die Rente“ lautete ein Werbespruch der CDU in den Achtzigerjahren. Heutzutage findet der Satz nur noch sarkastische Anwendung. Die Rente ist nicht sicher.

Demografische Veränderungen sorgen dafür, dass die Anzahl der Erwerbstätigen rapide sinkt. Prognosen zufolge vermindert sie sich bis zum Jahr 2050 um elf Millionen.

Goldpreis bleibt langfristig konstant

Dass die jüngeren Generationen die Kosten der älteren tragen können, gilt als immer unwahrscheinlicher. Um für zukünftige finanzielle Katastrophen gewappnet zu sein, greifen deshalb immer mehr Menschen auf die Krisenwährung Gold zurück.

Denn anders als Geldanlagen, deren Wert wirtschaftlichen Veränderungen unterliegt, bleibt der Goldpreis langfristig gesehen konstant, da es nur ein begrenztes Vorkommen auf der Welt gibt.

Auf dem Papier oder in der Hand

Es gibt zwei Arten des Golderwerbs. Entweder erwerben Anleger von einer Bank oder einem Edelmetallhändler reale Barren oder Münzen. Sicher verwahrt und versichert liegt das Investment dann in einem Safe zu Hause oder im Schließfach eines Geldinstituts.

Oder sie kaufen sogenanntes Papiergold. Dann existiert das Edelmetall erst mal nur auf einer zertifizierten Urkunde. Wer langfristig anlegen möchte, erwirbt am besten physisches Gold in Form von Barren oder Münzen.

Seite zwei: Gold in kleinen Stücken

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