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11. April 2017, 14:49
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Altersvorsorge: Deutsche haben kaum Vertrauen in gesetzliche Rente

Die Mehrheit der Bundesbürger hält die gesetzliche Rente für unsicher. Das geht aus einer aktuellen Studie des Vermögensverwalters Pioneer Investments hervor. Ein Großteil der Befragten misstraut der Umfrage zufolge beim Thema Altersvorsorge zudem den politischen Vertretern.

Altersvorsorge: Deutsche haben kaum Vertrauen in gesetzliche Rente

Die Mehrheit der Deutschen hält die gesetzliche Rente für unsicher.

Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Deutschen hält die gesetzliche Rente für unsicher. Das ist ein Ergebnis einer Studie zum Thema Altersvorsorge für die das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag von Pioneer Investments 1.000 repräsentativ ausgewählte Personen zwischen dem 28. Januar und 8. Februar 2017 befragt hat.

Frauen glauben demnach weniger als Männer an die Sicherheit der gesetzlichen Rente: 65 Prozent der männlichen Befragten zweifeln demnach am gesetzlichen Altersgeld, bei den Frauen sind es sogar 72 Prozent. Auch gegenüber Politikern besteht hier der Umfrage zufolge ein geringes Vertrauen: Drei Viertel der Befragten (76 Prozent) misstrauen den politischen Vertretern, wenn es um die Absicherung ihrer Altersvorsorge geht.

Sorgen um Lebensstandard im Alter

Ebenfalls drei Viertel der Befragten (75 Prozent) ist besorgt, im Alter nicht finanziell abgesichert zu sein. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) geht zudem davon aus, dass der eigene Lebensstandard im Alter sinken wird. Hierbei macht auch die Inflation den Befragten Sorgen: Laut der Studie gehen knapp 80 Prozent davon aus, dass ihre Altersvorsorge durch die Inflation gefährdet ist.

“Die Ergebnisse unserer ersten Befragungswelle belegen deutlich, dass das Thema Altersvorsorge für Viele mit einer Reihe von Fragezeichen versehen ist”, erläutert Vogl, Sprecherin der Geschäftsführung von Pioneer Investments Deutschland. “Um mögliche Versorgungslücken im Ruhestand zu schließen, werden für Sparer neben der gesetzlichen Rente zusätzliche Vorsorge- und Anlagemodelle immer wichtiger.” (jb)

Foto: Shutterstock

 

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5 Kommentare

  1. Ja die österreichische Rente! Dort zahlen alle ein. Der Arbeitgeber aber fast 10% Punkte mehr als in Deutschland. Wie Sie das mit einer Regierung Merkel hinbekommen wollen ist mir ein Rätsel.
    So wurde der Arbeitgeberanteil im Vehältnis zu Österreich, bei höherer Produktivität, deutlich abgesenkt. Die Reallöhne in Österreich sind deutlich gestiegen. Resumee-mit Merkel und Schäuble gibt es Baustellen ohne Ende. (WSI Report Nr. 27).
    Der politische Wille für die “unteen Schichten” wirklich tätig zu werden, ist nicht im Ansatz über Ankündigungen-ohne Wert-hinausgekommen. Ob die Rentenversicherungszusatzversorgung dann ausgerechnet beim Staat und den Politikern, bei jetzt schon fehlenden 1 Billion Euro Rückstellung für die Beamten (diese wird schlicht, obwohl vorgeschrieben nicht gebildet) das überlasse ich gerne Ihrer Phantasie! Die Wahrscheinlichkeit das Beamte in der Versorgung bevorzugt werden ergibt sich schon aus der Mehrheit im Bundestag und dazu bezieht ja auch die Richterschaft Beamtenbesoldung. Alles bestens abgesichert, nur Ihre Rente nicht.

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 16. April 2017 @ 22:08

  2. Idealer als mit einer Fondsgebundenen Rentenversicherung kann man gar nicht sparen. Einfach einen immer bezahlbaren Monatsbeitrag festlegen. bei geförderten Modellen (bis 40% Beitragsermäßigung) je nach Bedarf und finanzieller Situation bis jährlich € 23.362. aufstocken, dadurch renditen bis 9% möglich. Geht nur über den Versicherungsmantel, dort allerdings, ebenfalls mit Alleinstellung, erhalten Sie eine unbegrenzte lebenslange Rente. Weitere Vorteile -keine Kapitalertragssteuer bei Umschichtungen, Für Selbständige besonders wichtig-weitgehende Sicherheit bei Insolvenz. Aber den wichtigsten Faktor erfahren Sie bei einem persönlichen Angebot!

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 16. April 2017 @ 21:22

  3. Es ist auch schwer, einer Altersvorsorge zu vertrauen, über die man nicht selbst entscheiden kann, sondern in der man verpflichtet ist, einzuzahlen. Diejenigen, die die gesetzliche Rente gestalten, sind Politiker und Beamte, die selbst nicht gestetzlich rentenversichert sind, sondern selbst Pensionen erhalten. Und je nach politischer Coleur wird die Rentenversicherung immer wieder Reformen unterzogen. Wer es sich bei der hohen Steuer- und Abgabenlast noch leisten kann, sollte selbst vorsorgen: Mit Aktien und Immobilien. Beides inflationssicher und insbesondere die Immobilie hat einen entscheidenden Vorteil: Man kann Vermögen mit geringem Eigenkapitalanteil aufbauen.

    Kommentar von S. Rodenberg — 16. April 2017 @ 20:47

  4. Wie soll ich politischen Vertretern und der Regierung auch trauen, wenn zum Beispiel bei den Beamten Rückstellungen in Höhe von 1 Billion Euro fehlen. Erstaunlicherweise kuschen hier die Medien und das gesamte Volk. 1 Billion-kein Thema wo bleibt die Presse und der Verbraucherschztz. Hallo Frau Mohn, aufwachen und sich mal um echte Probleme kümmern.
    Mut kann man wohl nicht kaufen, oder???

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 13. April 2017 @ 13:27

  5. Hier startet man wieder eine Kampagne gegen die umlagefinanzierte Rente. Dies gab es schon mehrmals und hat zu unserer Säulen-Rentenruine geführt. Schaut Euch mal dieses Video an: https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-oesterreich-100.html
    Ist lustig und warhaftig

    Kommentar von Horst Tessler — 12. April 2017 @ 10:22

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