Anzeige
28. April 2017, 06:28
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Leadsbearbeitung sollte im Alltag höchste Priorität haben”

Dirk Prössel ist Vorstandsvorsitzender des Berliner Leadsanbieters Finanzen.de. Mit Cash. hat er über die Bedeutung von Qualität und Schnelligkeit bei der Arbeit mit online generierten Datensätzen gesprochen.

Leadsbearbeitung

Dirk Prössel: “Im Beratungsalltag wird noch häufig unterschätzt, wie wichtig Schnelligkeit bei der Bearbeitung von online generierten Leads ist.”

Was muss bei der Arbeit mit gekauften Leads beachtet werden – wo lauern Stolperfallen?

Prössel: Leadskäufer sollten unbedingt hinterfragen, wo die Leads herkommen und wann sie generiert worden sind. Idealerweise werden die Leads über hochwertige Online-Quellen generiert und in Echtzeit geliefert. Im BeratungsallKundenjtag wird noch häufig unterschätzt, wie wichtig Schnelligkeit bei der Bearbeitung von online generierten Leads ist. Denn onlineaffine Beratungsinteressenten sind zügige Problemlösungen gewohnt und warten nicht. Wenn sie nicht schnell überzeugende Antworten auf ihre Fragen erhalten, werden sie an anderer Stelle nach einer Beratung suchen – und diese ziemlich sicher auch finden. Dass die Leadsbearbeitung im Alltag höchste Priorität haben sollte, wird auch durch den Fakt gestützt, dass sich acht von zehn Interessenten schließlich für einen Vertragsabschluss bei dem Berater entscheiden, der sie zuerst kontaktiert hat.

Worauf sollten Makler bei den erworbenen Leads achten?

Neben der Leadsquelle und dem Zeitpunkt der Generierung sollten Makler immer auch einen Blick darauf werfen, wie umfangreich die mitgelieferten Details sind. Informationen über den Interessenten und seinen Bedarf können optimal als Türöffner zum Kunden genutzt werden. Je mehr der Leadskäufer im Vorfeld über den Beratungsinteressenten weiß, desto leichter wird sich der Einstieg in das Erstgespräch gestalten. Wir liefern bei unseren Leads zum Beispiel transparent mit, auf welcher Website der Interessent seinen Beratungsbedarf kundgetan hat.

Seite zwei: Für welchen Typ Makler sind gekaufte Leads geeignet?

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

2 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr,

    vielen Dank für Ihre offenen Worte. Wir bedauern, dass Sie von unserer Dienstleistung nicht überzeugt sind. Insbesondere die Qualität unserer Leads ist für Sie ein wichtiges Thema. Für uns trifft das ebenso zu: Durch den ständigen Austausch mit unserem Netzwerk konnten wir unser Qualitätsmanagement in der Vergangenheit spürbar ausbauen. Neben zahlreichen Prüfungen, die jeder einzelne Lead bestehen muss, bevor wir ihn ausliefern, bieten wir unseren Leadabnehmern zusätzlich die Möglichkeit, direkten Einfluss auf die Leadqualität zu nehmen, etwa durch unsere Einliefersperren und die Leadbewertung. Wir würden uns daher freuen, zu den von Ihnen benannten Punkten mit Ihnen in den Dialog zu treten. Nutzen Sie gern den komfortabelsten Weg, schicken Sie uns eine kurze E-Mail-Nachricht an berater@finanzen.de und teilen uns mit, wie wir Sie am besten erreichen können. Gern setzen wir uns dann mit Ihnen in Verbindung. Über einen persönlichen Austausch mit Ihnen würden wir uns sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas Tannenberg

    Kommentar von Thomas Tannenberg — 9. Mai 2017 @ 17:23

  2. Es ist halt nur leider so, dass Finanzen.de mittlerweile selbst auf den unterschiedlichsten Seiten Adressen generiert, und die Qualität sehr wohl auch hier in den letzten Jahren mehr als deutlich abgenommen hat. Da bringt es auch nichts sich auf Messen und in Artikeln wie diesen als DER Leadanbieter zu brüsten. Die Anfragen beispielsweise von BU Leads, sind zu einem großen Teil unbrauchbar, da Kunden anfragen die 50 oder drüber sind und teilweise gar nicht mehr versicherbar sind, Finanzen.de macht hier nichts anderes als andere Leadanbieter, sich diese Leads was kosten lassen, Hauptsache die Kasse stimmt. Es ist sicher eine Frage der Zeit bis Finanzen.de auch in Schwierigkeiten kommt, so wie es teilweise den Konkurrenten ergangen ist!

    Kommentar von Gino A. — 28. April 2017 @ 10:31

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Länger leben – länger investieren

Wir leben immer länger. An diese wiederkehrende gute Nachricht haben wir uns inzwischen gewöhnt. Zuletzt konnte das statistische Bundesamt vermelden, dass durchschnittlich weitere zwei Monate dazu gekommen sind. Und noch erfreulicher: Die Zeit, die wir im Alter dazugewinnen, verbringen wir bei immer besserer Gesundheit.

Die Wald-Kolumne

mehr ...

Immobilien

Stimmung der deutschen Immobilienfinanzierer fällt auf Fünfjahrestief

Die Stimmung unter den deutschen Immobilienfinanzierern sinkt nach den Ergebnissen des BF.Quartalsbarometers deutlich. Dies liege zu einem Großteil an rückläufigem Neugeschäft und steigenden Refinanzierungskosten. Einen Anstieg verzeichneten dagegen alternative Finanzierungsformen.

mehr ...

Investmentfonds

Die Kosten des Betrugs

US-Präsident Donald Trump will weniger Regulierung, aber dafür drastischere Strafen für Betrüger. Wie so oft waren seine Twitter-Follower die ersten, die davon erfahren haben. Die Folgen dieses Vorhabens bekommt unter anderem Warren Buffett zu spüren.

mehr ...

Berater

Die Zukunft der Provisionen unter MiFID II

Eigentlich ist die Richtlinie längst in deutsches Recht umgesetzt worden und von den Betroffenen zu beachten. Die Umsetzung erfolgte durch das 2. Finanzmarktnovellierungsgesetz, das seit dem 03.01.2018 gilt. Nun könnte die Schlussfolgerung naheliegen, dass deshalb seit Anfang des Jahres die wesentlichen offenen Fragen beantwortet und die teils über Jahre andauernden Diskussionen, gerade auch zur Provisionsthematik, ein Ende gefunden haben. Gerade hinsichtlich der 34f-Vermittler kann hiervon allerdings keine Rede sein. Ein Gastbeitrag von Florian Kelm, Rechtsanwaltskanzlei Zacher & Partner

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R-Insolvenzen: Fragen an die Bundesregierung

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat eine kleine Anfrage zu Container- und Schiffsfinanzierungen an die Bundesregierung gestellt. Ein Teil der Fragen entfällt auf die Causa P&R.

mehr ...

Recht

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...