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22. August 2017, 13:35
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Vertrieb 2025: Das erwarten die Maklerpools

Wie wird sich der Finanz- und Versicherungsvertrieb in den kommenden Jahren verändern? Droht ein Vermittlersterben? Kommt ein Provisionsverbot? Wie wichtig wird die Honorarberatung? Und welche Rolle werden Fin- und Insurtechs spielen? Cash. hat hierzu exklusiv 23 Maklerpools, Verbünde und Servicegesellschaften befragt.

Vertrieb 2025: Das erwarten die Maklerpools

Cash. hat 23 Maklerpools, Verbünde und Servicegesellschaften exklusiv befragt, wie sich der Finanz- und Versicherungsvertrieb in den kommenden Jahren verändern wird.

Das vergangene Geschäftsjahr verlief positiv für Maklerpools, Verbünde und Servicegesellschaften. Fast alle von Unternehmen die an der Cash.-Hitliste 2017 teilgenommen haben, konnten 2016 bei den Provisionserlösen zulegen.

Auch für das laufende Geschäftsjahr zeigen sich die meisten Pools optimistisch: 78 Prozent der befragten Unternehmen gehen von einer weiteren Steigerung der Provisionserlöse in 2017 aus (2016: 70 Prozent).

18 Prozent rechnen mit gleichbleibenden Einnahmen (2016: 26 Prozent) und nur vier Prozent erwarten sinkende Erlöse (2016: vier Prozent).

Droht ein Vermittlersterben?

Einige der Befragten sehen trotz der aktuell guten Einnahmesituation wenig rosige Zeiten auf Makler und Pools zukommen. Die explosionsartige Entwicklung der Poolumsätze sei ein klares Indiz für den Niedergang kleiner Vermittlerstrukturen, glaubt Oliver Pradetto, Geschäftsführer des Lübecker Maklerpools Blau direkt.

“Was den Pools heute Freude macht, ist nichts anderes als eine betriebswirtschaftliche Form der Panikblüte. Das Geschäftsmodell stirbt, obwohl es nach dem Gegenteil aussieht”, sagt Pradetto.

Vertrieb 2025: Das erwarten die Maklerpools

Ein Großteil der Maklerpools erwartet, dass die Zahl der Berater in den kommenden Jahren sinken wird.

Nach Ansicht der befragten Unternehmen könnte es für Vermittler in Zukunft schwierig werden: 87 Prozent rechnen mit damit, dass sich die Zahl der am Markt tätigen Berater in den kommenden Jahren reduzieren wird (2016: 87 Prozent).

Seite zwei: Kommt das Provisionsverbot?

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