Anzeige
17. Januar 2017, 07:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Widerrufsmöglichkeiten von Honorarvereinbarungen

Honorarvereinbarungen im Vertrieb von Versicherungen rechtswirksam zu verwenden, ist äußerst schwierig. Für Versicherungsvermittler lauern eine Vielzahl rechtlicher Fallstricke. Gastbeitrag von Jens Reichow, Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte

Widerrufsmöglichkeiten von Honorarvereinbarungen

Jens Reichow: “Vermittlern ist zu empfehlen, Honorarvereinbarungen unbedingt durch einen versierten Rechtsanwalt erstellen zu lassen.”

Durch die Fallstricke können Versicherungsnehmer immer wieder abgeschlossene Vereinbarungen zu Fall bringen. Eine Möglichkeit bietet dabei oftmals ein Widerruf der Honorarvereinbarung.

Dabei steht dem Versicherungsnehmer oftmals ein Widerrufsrecht nach dem Gesetz gar nicht zu. Ein Einfallstor bieten dann oftmals vom Vermittler gewährte Widerrufsmöglichkeiten.

Kaum gesetzliche Widerrufsrechte

Die Widerrufsrechte nach dem BGB sind regelmäßig nur für Verbraucherverträge einschlägig. Handelt es sich bei dem Versicherungsnehmer also um einen Gewerbekunden, so scheitert ein Widerrufsrecht regelmäßig bereits mangels Verbrauchereigenschaft. Selbst wenn es sich bei dem Kunden jedoch um einen Verbraucher handelt, sind Widerrufsrechte kaum gegeben.

Hinsichtlich des Bereichs Fernabsatz und außerhalb von Geschäftsräumen abgeschlossenen Verträgen schließt § 312 Abs.6 BGB ein Widerrufsrecht des Kunden regelmäßig aus. Hintergrund sind die im VVG hinsichtlich des Versicherungsvertrages selbst geregelten Widerrufsrechte.

Seite zwei: Vertraglich gewährte Widerrufsmöglichkeiten

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Allianz verleibt sich Kreditversicherer Euler Hermes komplett ein

Europas größter Versicherungskonzern Allianz steht kurz davor, alleiniger Besitzer des französischen Kreditversicherers Euler Hermes zu werden. Die Münchener drängen nach der mehrheitlichen Übernahme des Unternehmens die verbliebenen Minderheitsaktionäre hinaus.

mehr ...

Immobilien

Studie: Klimaziele erfordern 100.000 Handwerker mehr für Sanierungen

Zum Erreichen der langfristigen deutschen Klimaziele fehlen einer Studie des Öko-Instituts zufolge 100.000 Handwerker für die energetische Sanierung von Häusern.

mehr ...

Investmentfonds

Deutlicher Konjunkturabschwung in 2019

Spätestens ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird die Weltwirtschaft langsamer wachsen, davon ist das Feri Institut überzeugt. Obwohl Deutschland eine Sonderstellung habe, komme es auch hier zum Abschwung. Warum sich die Konjunktur abkühlen wird:

mehr ...

Berater

Frankfurter Volksbank sieht sich durch weitere Fusionen gestärkt

Die Frankfurter Volksbank sieht sich durch zwei weitere Fusionen gestärkt für ein anhaltend schwieriges Umfeld mit niedrigen Zinsen und teurer Regulierung. Gemessen an der Bilanzsumme (11,6 Mrd Euro) sind die Frankfurter Deutschlands zweitgrößte Volksbank nach der Berliner Volksbank.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...