Fintechs: Frankfurt fällt zurück – Berlin und München vorn

Die Bankenstadt Frankfurt fällt trotz aller Bemühungen für mehr junge Finanzfirmen hinter die Konkurrenz zurück. So heißt es in einer Studie der Bank Comdirect, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. 

Aktuell bleibt die Finanzmetropole am Main noch hinter den eigenen Ansprüchen zurück.

Demnach haben sich am Main 95 Fintechs angesiedelt, etwas weniger als in der bayerischen Landeshauptstadt (100). Vor einem Jahr lagen Frankfurt und München noch gleichauf. Unangefochten bleibt Berlin mit 249 Finanz-Start-ups.

„Frankfurt bleibt als Fintech-Standort hinter den eigenen Ansprüchen zurück“, sagte Comdirect-Chef Arno Walter. München hingegen überzeuge mit einem ausgewogenen Mix aus Gründern und Kapitalgebern.

Nur Platz vier beim Wagniskapital

So seien in den Jahren 2017 und 2018 in München 22 Fintechs gegründet worden, in Frankfurt hingegen nur 17. Und während Finanz-Start-ups an der Isar in dem Zeitraum 174 Millionen Euro Wagniskapital von Investoren einsammelten, kamen Gründer am Main nur auf ein Fünftel davon (36 Mio).

Damit steht Frankfurt beim Wagniskapital auf Platz vier hinter München, Hamburg (236) und dem angesagten Gründer-Mekka Berlin (854).

Seite zwei: Etliche Banken kooperieren

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