16. Januar 2019, 15:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Geldvermögen: Deutschland erreicht neuen Meilenstein

Die Bundesbürger sind trotz der Zinsflaute in der Summe so vermögend wie nie zuvor. Das Geldvermögen der Privathaushalte stieg im dritten Quartal 2018 erstmals über die Marke von sechs Billionen Euro, wie die Deutsche Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

Geldvermögen: Deutschland erreicht neuen Meilenstein

Besonders beliebt sind nach wie vor Bargeld und Einlagen bei Banken – zum Beispiel Giro-, Tagesgeldkonten oder Festgeldkonten.

Gegenüber dem zweiten Quartal erhöhte sich die Summe um 76 Milliarden Euro auf den Rekordwert von 6053 Milliarden Euro.

Dabei setzten die Deutschen vor allem auf Bargeld und Bankeinlagen, auf die sie schnell zugreifen können. Auch Kursgewinne bei Aktien, vor allem aus dem Ausland, und bei Anteilen von Investmentfonds trugen den Angaben zufolge zu dem Plus bei.

Die Bundesbank berücksichtigt bei der Berechnung des Geldvermögens Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere und Ansprüche an Versicherungen – nicht jedoch Immobilien. Wie das Vermögen verteilt ist, geht aus den Daten nicht hervor.

Sparer verlieren durch Inflation

Besonders beliebt sind nach wie vor Bargeld und Einlagen bei Banken – zum Beispiel Giro-, Tagesgeldkonten oder Festgeldkonten. Und das, obwohl Banken und Sparkassen – wenn überhaupt – nur noch spärliche Zinsen bieten.

Unter dem Strich verlieren die Sparer bei steigender Inflation sogar Geld. Der Vorteil aus Sicht der Verbraucher: Bei Bedarf können die Bestände rasch umgeschichtet werden.

Ende September steckten 2.405 Milliarden Euro in Bankeinlagen oder wurden als Bargeld aufbewahrt, 31,5 Milliarden kamen im dritten Quartal hinzu.

Seite zwei: Altersvorsorge weiter beliebt

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Wegfall des Soli: IVFP bringt Solirenten-Rechner

Für 90 Prozent der heutigen Steuerzahler wird ab 2021 der Solidaritätszuschlag vollständig entfallen. Die Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat jetzt einen neuen Rechner entwickelt, mit Vermittler Kunden bereits heute Empfehlungen geben können, wie sich die Milliarden sinnvoll angelegen lassen.

mehr ...

Immobilien

Klick für Klick zum Hauskredit

Digitale Services im Internet wie Interhyp Home erlauben Kreditnehmern zunehmend, die eigene Finanzierung mitzugestalten. Das neu gelaunchte, interaktive Portal Interhyp Home werde mittlerweile von jedem dritten Baufinanzierungsinteressenten genutzt, berichtet Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen Interhyp.

mehr ...

Investmentfonds

Negativzinszahlungen an die Europäische Zentralbank steigen auf 25 Milliarden Euro

Im vergangenen Oktober senkte die Europäische Zentralbank (EZB) den Einlagenzins für Banken auf -0,5 Prozent. Gleichzeitig führte sie durch eine Zinsstaffelung einen Freibetrag ein: Einlagenüberschüsse in Höhe der sechsfachen Mindestreserve, die die Banken als Pflichteinlage bei den nationalen Zentralbanken unterhalten müssen, werden vom Negativzins ausgenommen. Eine heute anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos vorgestellte Analyse des Hamburger FinTech-Unternehmens Deposit Solutions legt nun erstmals dar, wie sich die geldpolitischen Änderungen der EZB auf die Negativzinszahlungen der Banken konkret auswirken.

mehr ...

Berater

Neue Rolle für Valentin Roth bei der Fondsdepot Bank

Valentin Roth ist seit dem 1. Januar 2020 neuer Head of Account Management bei der Fondsdepot Bank. In dieser Rolle ist er für die Betreuung und Weiterentwicklung der Geschäfte mit den großen Versicherungspartnern verantwortlich.

mehr ...

Sachwertanlagen

Mega-Transaktion mit Bürohochhaus in Brüssel

Der London ansässige Immobilien Investment und Asset Manager Valesco Group hat für Meritz Securities, einen der größten institutionellen Investoren aus Süd-Korea, für 1,2 Milliarden Euro ein Büro-Hochhaus in Brüssel erworben. Es ist einer der größten Immobilien-Deals, die jemals in Europa stattgefunden haben. 

mehr ...

Recht

Digitalsteuer: Macron will Deal mit Trump

US-Strafzölle auf Champagner und französischen Käse? Diese Drohung steht wegen der Pariser Steuer für Internetriesen schon länger im Raum. Nun stehen die Zeichen auf Entspannung.

mehr ...