11. Januar 2019, 10:34
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Banken: Vorerst kein “Ende der Filiale”

Die privaten Banken wollen vorerst weniger Filialen schließen als in den vergangenen Jahren. “Mein Eindruck ist, dass da ein erster Durchgang erledigt ist”, sagte Andreas Krautscheid, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands deutscher Banken, am Donnerstag in Berlin.

Banken: Vorerst kein Ende der Filiale

In den vergangenen zehn Jahren hatten die privaten Banken mehr als jede zehnte Filiale geschlossen.

Er sprach von einer “kleinen Erkenntniskurve”: Anders als vor wenigen Jahren spräche niemand mehr von einem “Ende der Filiale”. Für bestimmte Kunden und Produkte bleibe der persönliche Kontakt sehr wichtig.

In den vergangenen zehn Jahren hatten die privaten Banken mehr als jede zehnte Filiale geschlossen. Krautscheid sagte, er sehe in diesem Jahr auch keine Erhöhungswelle bei den Gebühren.

Der Verband vertritt rund 180 Banken, darunter die Branchengrößen Deutsche Bank und Commerzbank. Nach Krautscheids Worten profitiert der Finanzplatz Frankfurt vom geplanten EU-Austritt Großbritanniens.

Wertpapiergeschäfte im Fokus

Internationale Banken transferierten in diesen Tagen Verträge sowie Bilanzwerte von mehreren hundert Milliarden Euro in die Stadt. “Über 30 Banken haben eine neue Lizenz bei der EZB für Frankfurt beantragt.”

Die deutschen Institute haben sich laut dem Verband auf den Fall vorbereitet, dass Großbritannien ohne ein Abkommen mit Brüssel aus der EU austritt.

Besonders im Fokus stehen bei ihnen Wertpapiergeschäfte, die sie in Euro an der Londoner Börse abwickeln. Die Banken setzen darauf, dass ihnen die Aufsichtsbehörden auf beiden Seiten Übergangsregelungen gewähren. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Banken:

Geldwäsche: Bafin setzt Deutscher Bank Nachbesserungsfrist

“Cum-Ex”-Geschäfte: Privatbank Warburg verklagt Deutsche Bank

N26: Online-Bank sammelt 300 Millionen Euro Investorengelder ein

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Grauer Kapitalmarkt: Anbieter fischen in sozialen Medien

Über Facebook, Instagram & Co. bauen fragwürdige Unternehmen Kontakt zu jungen Interessenten auf und wollen sie für ihre Geldanlagen gewinnen. Die Marktwächter-Experten der Verbraucherzentrale Hessen stellten fest, dass die untersuchten Angebote undurchsichtig sind. Oft scheinen Schneeballsysteme dahinter zu stecken.

mehr ...

Immobilien

Wohlfühlfaktoren und soziales Umfeld: Warum fast jeder zweite Senior seine Wohnung zu groß findet

Obwohl viele Rentner ihre Wohnung im Alter als zu groß empfinden oder die Immobilie nicht altersgerecht ist, kommt ein Umzug für die Mehrheit nicht in Frage. Die Hauptgründe für das Festhalten an den eigenen vier Wänden sind neben dem Wohlfühlfaktor das soziale Umfeld und die emotionale Bindung ans lieb gewonnene Heim. Das hat eine Erhebung von der Deutschen Gesellschaft für Immobilienverrentung DEGIV unter 161 Senioren in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Marktforschungsinstitut Consumerfieldwork GmbH ergeben.

mehr ...

Investmentfonds

Volatile Märkte: Anleger haben gelernt

Im vierten Quartal 2018 brachen die Kurse an den Finanzmärkten ein. Der Markt reagierte auf die erhöhte Volatilität, indem das Risikoprofil der Investments angepasst wurden. Dies zeigt die Schroders Global Investor Study 2019, für die mehr als 25.000 Teilnehmer in 32 Ländern befragt wurden.

mehr ...

Berater

Intrapreneur: Reizen Aktien Mitarbeiter zu mehr Unternehmertum an?

Ergebnisse der Global Equity Insights Survey 2019 zeigen, dass die Verbreitung langfristiger variabler Vergütung  auch auf niedrigeren Hierarchieebenen voranschreitet. Wieso sich Märkte und Unternehmen nun langfristigen Bindungen durch Aktienplänen öffnen.

mehr ...

Sachwertanlagen

hep erwirbt ein zweites Solarprojekt in Japan

Der Publikumsfonds „HEP – Solar Portfolio 1“ erwirbt ein zweites Solarprojekt in Japan. Die Fertigstellung der Anlage soll Mitte 2020 stattfinden.

mehr ...

Recht

OLG Celle: Anlagevermittler muss Schadensersatz leisten

Ein Finanzanlagenvermittler ist aufgrund eines Prospektfehlers Schadensersatz pflichtig. Dies urteilt nun das Oberlandesgericht Celle in einem von der Kanzlei Aslanidis, Kress und Häcker-Hollmann geführten Verfahren. Was das Urteil für Andere bedeutet. 

mehr ...