20. März 2019, 11:20
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Michael Groß: “Berufsbilder werden immer instabiler”

Cash. sprach mit Unternehmensberater und Schwimm-Olympiasieger Dr. Michael Groß über die erfolgreiche Führung eines Unternehmens im digitalen Zeitalter, die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt und die Fähigkeit, aus Niederlagen zu lernen. Teil zwei des Interviews

Michael Groß: Berufsbilder werden immer instabiler

Michael Groß: “Der Beruf des Finanzvermittlers ist bei den Berufswünschen der jüngeren Generation völlig unterrepräsentiert.”

Cash.: Warum ist es wichtig, auch im digitalen Zeitalter analog zu bleiben?

Groß: Je stärker Geschäftsprozesse digitalisiert werden, desto wichtiger wird der einzelne analoge Kontakt. Bei mir an der Universität möchten beispielsweise die Studenten mehr denn je persönliches analoges Feedback zu ihren Seminararbeiten haben, der Rest geht online über eine gemeinsame Plattform.

In den Unternehmen will zwar niemand mehr die Alltagsroutine analog besprechen, das wird alles möglichst einfach auf digitalen Arbeitsplattformen abgebildet.

Die Mitarbeiter möchten aber kontinuierlich persönliches Feedback zu ihren Leistungen haben. Und das geht nur analog.

Sie prophezeien in Ihrem Buch auch das Ende der E-Mail.

Genau. Wer kommuniziert denn unter 25 noch per E- Mail? Das geht schon in den Familien mit den WhatsApp-Gruppen los.

Man sollte vermeiden, dass wichtige Informationen in irgendwelchen E-Mail-Ordnern vor sich hin darben, und stattdessen auf gemeinsame digitale Arbeitsplattformen zugreifen. So hat jeder Mitarbeiter jederzeit alle wichtigen Informationen zur Verfügung.

Seite zwei: Arbeitsplatzverlust oder Jobwunder?

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1 Kommentar

  1. Ich gebe Herrn Groß voll und ganz Recht. Da ich mehr als 30 Jahren im EDV-Bereich und zurzeit in einem namhaften deutschen Unternehmen aus Köln spezialisiert auf Kundenbewertungen tätig bin, betrachte ich einen Rechner als ein Werkzeug. Mit diesem Werkzeug sollte man sich auf das Wesentliche konzentrieren. Zum Beispiel bei E-Mail Flut, insbesondere, wenn man aus dem Urlaub zurückkommt, ist es nicht unüblich hunderte von Mails in seinem Postfach zu finden. Die Lösung: Shifttaste und Pfeile nach Oben bzw. Unten und löschen. Warum? Meistens hat sich 80 % der Fragestellung schon gelöst. Und, falls Etwas dringend oder unbeantwortet ist, wird der Absender sich ganz bestimmt bei Ihnen melden. Und nicht zuletzt sollte man sich von (a)sozialen Netzwerken (es gibt auch das andere Sozialnetzwerk: Diaspora) die Seele nicht kaputt machen lassen. Wenn man Gesund mit den EDV-Werkzeugen umgeht, kann das nur ein Segen sein.

    Kommentar von Thierry Vandries — 23. März 2019 @ 08:59

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