Raus aus dem Handlungskorsett, rein in die Selbstreflexion!

Nach der Industrialisierung bildet die Digitalisierung den wohl epochalsten Einschnitt für die Arbeitswelt. Entscheider sollen möglichst international, generationenübergreifend und hypervernetzt führen und das im 24/7-Modus.

Gastbeitrag von Ilona Lindenau, Business-Coach

Ilona Lindenau: „Bevor Sie mit anderen in einen Dialog treten, hören Sie sich am besten erstmal selbst zu.“

Dafür braucht es Motoren, die die Maschine Mensch am Laufen halten. Gespeist werden diese Motoren jedoch nicht durch technologischen Fortschritt, sondern durch die analoge Echtheit und Emotionalität eines jeden Menschen.

Emotionalität und Wahrnehmung sind in einer multivernetzten Welt wichtige Führungs-Tools. Nur so erreichen Führungskräfte ihre Mitarbeiter nachhaltig. Hierbei helfen eine gesunde Wahrnehmungskompetenz und eine wertvolle, stärkenorientierte Kommunikation.

Doch genau da liegt der Hase im Pfeffer: gelernt haben wir das nicht. Denn unsere Gesellschaft ist so programmiert, das Fehler zu suchen ab dem Schulalter zur Regel und somit zur Gewohnheit wird.

Blicken Sie auf Stärken statt auf Schwächen!

Fehler finden, analysieren und darauf hinweisen beziehungsweise den Verursacher auf sein Fehlverhalten aufmerksam machen, ist normaler Alltag. Stärkenorientierte Kommunikation ist nichts was wir gelernt haben und damit oft im Business erst mal Fehlanzeige!

Unser erlerntes Leistungsschema ist eng mit einem gut zu kontrollierenden Messinstrument verbunden: Zensuren. Wer einen Fehler macht, setzt gute Noten und zwischenmenschliche Beziehungen aufs Spiel.

Dabei ist es gewinnbringender, den Blick weniger auf Schwächen als auf Stärken zu lenken. Warum? Die Motivation verbessert sich deutlich!

Seite zwei: Moderne Führungskräfte unterstützen Mitarbeiter

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