18. Januar 2019, 10:53
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Solar-Emission in Schwierigkeiten

Die te Solar Sprint IV GmbH & Co. KG warnt davor, dass sich gegenüber den Anlegern ihrer Nachrangdarlehen die Erfüllung der Verpflichtungen auf Zins- und Rückzahlung verschiebt. Es bestehe die Gefahr des Ausfalls von Forderungen gegenüber Projektgesellschaften.

Shutterstock 1235319277 in Solar-Emission in Schwierigkeiten

Das Anlegergeld ist mittelbar in eine Vielzahl von Solaranlagen investiert, die auf Hausdächern installiert sind (Symbolbild).

Die Emittentin hat das Kapital der Anleger verwendet, um ihrerseits Nachrangdarlehen an mehrere Projektgesellschaften zu gewähren, die nun nicht zahlen können. Das geht aus einer Pflichtveröffentlichung gemäß Paragraf 11a Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) der te Solar Sprint IV GmbH & Co. KG hervor.

Die Projektgesellschaften haben demnach mehrere tausend Photovoltaikanlagen erworben, die auf Dächern von Privathäusern installiert und an die jeweiligen Hauseigentümer vermietet sind. Die daraus resultierenden Mietzinsforderungen wiederum sollten gebündelt und verbrieft werden, um die Zins- und Rückzahlung der von der Emittentin an die Projektgesellschaften ausgereichten Nachrangdarlehen zu finanzieren.

Geschäftsmodell umgestellt

Das Münchner Unternehmen, das für Umsetzung von Neugeschäft wie auch für das Servicing der Photovoltaikanlagen in den Projektgesellschaften verantwortlich sei, stellte der Mitteilung zufolge im Sommer 2018 jedoch das Geschäftsmodell um.

“In Folge dessen konnten die Projektgesellschaften die geplante Anschlussfinanzierung der Photovoltaikanlagen bislang nicht im geplanten Umfang umsetzen”, heißt es in der Mitteilung. Zur Refinanzierung bieten die Projektgesellschaften nun einen Teil des Portfolios den Hauseigentümern zum Eigentumserwerb an. Bei Abschluss würden die bisherigen Mietverträge aufgehoben.

Seite 2: Neubewertung der wirtschaftlichen Situation

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

Swiss Re: Naturkatastrophen auch für den Gewinn desaströs

Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re hat 2018 wegen Naturkatastrophen erneut einen Milliardengewinn verfehlt. Trotzdem können sich die Aktionäre über eine deutlich höhere Dividende freuen.

mehr ...

Immobilien

Bausparen: “Trend zur Zinssicherung verstärkt sich”

Bausparen liegt wieder voll im Trend. Dr. Jörg Koschate, Mitglied des Vorstands der BHW Bausparkasse, sprach mit Cash. über die Folgen eines Endes der Niedrigzinsphase und die Gründe für das Bausparen sowie die Trends in den kommenden Monaten.

mehr ...

Investmentfonds

Bringt Apple 2019 eine Kreditkarte?

In 2018 gab es erste Diskussionen über eine Kreditkarte, die Apple gemeinsam mit der Investmentbank Goldman Sachs an den Markt bringen könnte. Nun verdichten sich Meldungen, wonach eine erste Testphase für eine solche Kreditkarte kurz bevorstehe.

mehr ...

Berater

Shit happens: Verbraucherzentrale Bremen meldet Insolvenz an

Die Verbraucherzentrale Bremen hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung eingereicht. So will sich der gemeinnützige Verein wirtschaftlich neu aufstellen, nachdem zu wenig Geld für Betriebsrenten zurückgelegt wurde.

mehr ...

Sachwertanlagen

Vier RWB-Fonds kündigen weitere Auszahlungen an

In den kommenden Monaten schütten erneut vier Private-Equity-Dachfonds der RWB PrivateCapital Emissionshaus AG Geld an ihre Investoren aus. Auch die Summe der Auszahlungen der RWB-Fonds im Jahr 2018 ist beachtlich.

mehr ...

Recht

Urteil: Nicht angeleinte Hunde können für Halter teuer werden

Hundehalter müssen nicht nur Schäden ersetzen, die ihr nicht angeleinter Hund anrichtet. Zu diesem Thema weist die Württembergische Versicherung nun auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz (1 U 599/18) hin.

mehr ...