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21. Februar 2005, 00:00
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AWAG vertreibt 2005 zwei VC-Fonds

Vor der malerischen Kulisse der Tiroler Alpen hat die Seefelder Alfred Wieder AG (AWAG) in Telfs bei Innsbruck ihre neuen Anlageprodukte der Fachpresse vorgestellt. Die Fonds MIG 1 und MIG 2 sind wie die im vergangenen Jahr platzierten Vorgänger, der Global Chance Fund und der Global Asset Fund, als Venture Capital-Fonds konzipiert und sehen direkte Unternehmensbeteiligungen vor.

Im Fokus der Investitionen soll ? ebenfalls wie gehabt ? der deutsche Mittelstand stehen. So zählt zu den voraussichtlichen Zielunternehmen beispielsweise die Regensburger Antisense Pharma, die für ihre Entwicklung von Krebs-Medikamenten bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Gegenwärtig befindet sich das Antisense-Präparat AP 12009, das gegen Gehirntumore sowie gegen den besonders bösartigen Bauchspeichelkrebs eingesetzt werden soll, in der Endphase der Erprobung.

Weitere Investitionskandidaten sind die etkon AG, Gräfeling, die in der digitalen Zahntechnik tätig ist, sowie die Ident Technology AG, Wessling bei München, die eine mögliche Datenübertragung über die Haut technisch nutzbar macht.

Die MIG-Fonds sollen ein Volumen von 30 Millionen (MIG 1) und 50 Millionen Euro (MIG 2) erreichen. Während beim MIG 1 ausschließlich Einmalanlagen möglich sind, ist der MIG 2 als Ansparfonds für Raten von 50 oder 100 Euro monatlich konzipiert. Rückflüsse erwartet der Initiator beim MIG 1, der insgesamt in drei bis fünf Unternehmen investieren soll, nicht vor 2006. Beim MIG 2 sollen erstmals 2008 Investitionen erfolgen. Fünf bis sieben Jahre später, so der Initiator, ist mit ersten Rückflüssen zu rechnen. Angaben zu Rendite-erwartungen macht die AWAG der Natur des Investments gemäß nicht.

Besonderheit: Die Weichkosten, laut breiter Kritik von Analysten und Anlegerschützern im vergangenen Jahr ein Schwachpunkt von GCF und GAF, wurden gesenkt. Bei erreichen des Zielvolumens von 30 Millionen Euro etwa sollen rund 21,6 Millionen Euro aus dem MIG 1 in die Zielunternehmen fließen. Beim GCF hatte die Kostenquote bei fast 35 Prozent gelegen (exklusive Agio).

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