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1. September 2005, 00:00
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Bouwfonds: Drei Gebäude in einem Fonds

Mit der Bouwfonds Asset Management Deutschland GmbH, Berlin, startet ein neues Emissionshaus im Beteiligungsmarkt. Es handelt sich um eine Konzerngesellschaft der niederländischen ABN Amro Bouwfonds-Gruppe, des Immobilienzweigs der international tätigen ABN Amro Bank. Die Bilanzsumme der ABN Amro Bouwfonds N.V. als Konzern-Muttergesellschaft der Bouwfonds-Gruppe betrug Ende 2004 rund 38,1 Milliarden Euro. Der Konzernabschluss wies ein Eigenkapital von rund 2,9 Milliarden Euro aus.

Die Konzern-Tochter Bouwfonds Asset Management verwaltet aktuell ein Immobilienvermögen von rund 2,5 Milliarden Euro in den Niederlanden, den USA und Deutschland. Über seinen deutschen Ableger hat das Unternehmen jetzt den Städtefonds auf den Markt gebracht.

Investiert wird in drei Büroimmobilien. Erstens: Die Deutschland-Zentrale der französischen Compagnie de Saint-Gobain in Aachen. Der weltweit aktive Konzern ist in den Bereichen Glas, Verpackung und Bauprodukte sowie Baufachhandel und Hochleistungswerkstoffe tätig. Saint-Gobain beschäftigt weltweit 181.000 Mitarbeiter und machte 2004 einen Umsatz von rund 32 Milliarden Euro.

Das Aachener Gebäude ist noch bis Ende 2014 an Saint-Gobain vermietet. Die vermietbare Fläche beträgt dort rund 15.700 Quadratmeter.

Zweites Objekt ist das Stinnes-Hochhaus inklusive Rechenzentrum in Mülheim an der Ruhr (vermietbare Fläche: Rund 17.500 Quadratmeter). Mieter dort, ebenfalls bis Ende 2014: Die Stinnes AG, eine Tochtergesellschaft der Deutsche Bahn AG.

Die dritte Investition fließt in die Paradepost in Würzburg, ein Bürohaus in zentraler Lage am Dom. Das Gebäude mit einer Fläche von rund 17.150 Quadratmetern ist vollständig bis Oktober 2017 an die GMG Generalmietgesellschaft GmbH, eine Tochter der Deutsche Telekom AG, vermietet.

Der Fonds mit einem Gesamtvolumen von 53,31 Millionen Euro investiert insgesamt rund 49,13 Millionen Euro in die Immobilien (inklusive Erwerbsnebenkosten) und Erhält dafür einen Anteil von 94,6 Prozent an den jeweiligen Objektgesellschaften. Die restlichen Anteile bleiben im Besitz der ursprünglichen Gesellschafter. Die Kaufpreise wurden gutachterlich (DTZ Zadelhoff Tie Leung, Frankfurt) als marktgerecht eingestuft.

Am Eigenkapital in Höhe von 21,3 Millionen Euro können sich Anleger mit mindestens 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio beteiligen. Bouwfonds stellt Ausschüttungen in Höhe von anfangs acht Prozent des Eigenkapitals exklusive Agio jährlich steigend auf neun Prozent im Jahr 2016 in Aussicht.

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