28. Juli 2005, 00:00
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BVZL: 16 Prozent Minus bei Policenfonds

Die im Bundesverband Vermögensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen e.V. (BVZL) organisierten deutschen Initiatoren haben im ersten Halbjahr 2005 insgesamt 300 Millionen Euro platziert. Das Geld floss ausschließlich in Fonds, die in Lebensversicherungspolicen auf dem Zweitmarkt investieren.

?Die Goldgräberstimmung ist erst mal vorbei?, kommentiert Professor Axel Bader, Vorstand des BVZL, die Platzierungszahlen. Mit einem Rückgang von rund 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum hätten sich die LV-Fonds allerdings besser behauptet als manches traditionsreichere Marktsegment. Dies sei angesichts ?negativer Sonderfaktoren? wie der neuen Prospektrichtlinie der BaFin sowie des Me-dienechos auf Probleme einzelner Fonds für die junge Assetklasse eine ?erfreuliche Konsolidierung auf gutem Niveau?.

Falls diese Faktoren im zweiten Halbjahr wegfielen, rechne der BVZL wieder mit einem Anstieg der Platzierungsvolumina.

Die auf dem US-Policenzweitmarkt tätigen deutschen Fondsinitiatoren stellten im ersten Halbjahr 2005 das größte Marktsegment. Es folgen die im Zweitmarkt in Großbritannien sowie in deutsche Versicherungen investierende Fonds.

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