Jamestown startet Fonds Nr. 26

Ab sofort können deutsche Anleger Anteile am US-Immobilienfonds Jamestown 26 vom Kölner Initiator Jamestown zeichnen. Insgesamt sollen 350 Millionen US-Dollar Zeichnungskapital platziert werden. Investitionsobjekt ist das Gebäude 767 Fifth Avenue in Manhattan, New York.

Der fünfzigstöckige Büroturm mit Einzelhandelsflächen im Erdgeschoss befindet sich gegenüber dem Plaza Hotel am südlichen Ende des Central Park. Die Immobilie der Top-Kategorie Class A umfasst einen gesamten Straßenblock zwischen Fifth Avenue und Madison Avenue, beide Straßen gehören zu den weltweit exklusivsten Einkaufslagen. Von den 157.600 Quadratmetern Bürofläche sind 93 Prozent überwiegend langfristig vermietet.

Zu den Hauptmietern zählen der Kosmetikkonzern Estée Lauder, die weltweit zwölftgrößte Anwaltskanzlei Weil, Gotshal & Manges und mehrere Finanzinstitute wie die Bank of America.

Dem Fonds gehört das Gebäude in einem Joint-Venture zusammen mit der New Yorker Immobilienfirma Macklowe Properties. Wichtigstes Fondsmerkmal in diesem Zusammenhang ist laut Initiator die Vorzugsstellung der Fondsgesellschaft gegenüber dem Joint-Venture-Partner: Obwohl nur mit rund 50 Prozent beteiligt, erhält Jamestown 26 100 Prozent der Nettoerträge, bis die Ausschüttungen der Anleger vollständig gezahlt sind.

Eine vergleichbare Absicherung besteht im Verkaufsfall, für den der Initiator beispielsweise nach zehn Jahren rund 118 Prozent Eigenkapitalrückfluss an die Anleger erwartet. Aufgrund der Vorzugsstellung bewerten unabhängige örtliche Schätzgutachter den Jamestown 26 Miteigentumsanteil am Objekt mit 390 bis 400 Millionen US-Dollar.

Auch dieser Jamestown-Fonds wird in zwei Varianten angeboten. Für Jamestown 26 classic mit einer Mindestbeteiligung von 30.000 US-Dollar soll die Ausschüttung 6,5 Prozent, ab 2015 steigend auf 7,25 Prozent betragen.

Bei der Variante Jamestown 26 kompakt mit einer Anlagesumme zwischen 10.000 und 20.000 US-Dollar ist die Ausschüttung um 0,75 Prozent geringer. Dafür zahlt der kompakt-Anleger keine US-Steuerberatungsgebühren von 120 Euro jährlich wie der classic-Anleger.

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