MPC: Erfolgreiches erstes Quartal

Die MPC Münchmeyer Petersen Capital AG, Hamburg, hat in den ersten drei Monaten den Umsatz gegenüber dem Vorjahreswert von 33,7 Millionen Euro um 71 Prozent auf 57,7 Millionen Euro gesteigert. Mit einem platzierten Eigenkapital in Höhe von 254 Millionen Euro (2004: 147 Millionen Euro) blickt das Hamburger Emissionshaus nach eigener Einschätzung auf einen sehr erfolgreichen Start in das Geschäftsjahr zurück.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 93 Prozent auf 17 Millionen Euro gegenüber 8,8 Millionen Euro im Vergleichszeitraum 2004. Der Konzern-Periodenüberschuss wuchs gegenüber dem Vorjahr von 6,8 Millionen Euro um 85 Prozent auf 12,5 Millionen Euro.

Das Unternehmen macht jedoch darauf aufmerksam, dass das Ergebnis im Kontext verschiedener Aspekte zu sehen ist. Erstens seien die Quartalsergebnisse immer stark von der Produktverfügbarkeit abhängig. So fiel etwa die Platzierung des deutschen Lebensversicherungsfonds und zweier volumenreicher Canada-Fonds zum großen Teil in das erste Quartal und wird im zweiten Quartal abgeschlossen werden.

In beiden Produktgruppen seien derzeit Nachfolgefonds im laufenden Geschäftsjahr nicht wahrscheinlich. Zweitens basiere das MPC-Geschäftsmodell größtenteils auf dem Projektgeschäft, dessen Visibilität für das dritte und vierte Quartal insbesondere im umsatzstärksten Segment Immobilienfonds limitiert sei.

Hinzu komme, dass ab dem 1. Juli 2005 geschlossene Publikumsfonds eine Vertriebsgenehmigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) benötigen.

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