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24. August 2005, 00:00
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US-Städte-Rating: Las Vegas ist Spitze

Die Feri Research GmbH, Bad Homburg, hat aktuelle Veränderungen ihrer Ratings US-amerikanischer Städte veröffentlicht. Insbesondere Orlando, Florida, und Cincinatti, Ohio, konnten sich verbessern.

Orlando steigerte sein Rating im Jahresvergleich von B auf A. Die Stadt verfügt laut Feri über eine sehr diversifizierte Wirtschaftsstruktur. Insbesondere die Bereiche High-Tech, Gesundheitswesen und Medien seien wichtiger geworden. Der Tourismus sei jedoch nach wie vor die treibende Kraft der Wirtschaft Orlandos (Walt Disney World, Sea World, Kennedy Space Center, Universal Studios Florida). Zudem machen niedrige Steuersätze Orlando für Unternehmen attraktiv.

Cincinatti besticht laut Feri vor allem als Industrie- und Finanzdienstleistungsstandort. In diesen beiden Sektoren werden derzeit rund 40 Prozent der gesamten Wirtschaftsleitung erbracht. Cincinatti verbessert sich von C auf B+.

Insgesamt haben sich im aktuellen Rating 22 US-Städte im Jahresvergleich verbessert. Keine Stadt wurde im Rating herabgestuft und keine der 45 Städte weist ein Ratingergebnis auf, das schlechter ist als C. Zum Vergleich: Zahlreiche Regionen in Deutschland und Europa wurden von Feri mit D oder sogar E bewertet. ?Dies ist umso bemerkenswerter, da die Benchmarks bei den Ratings für US-Städte deutlich höher sind als in Europa?, schreibt Feri in einer Mitteilung.

Die besten fünf Städte der USA gemäß Feri-Rating sind derzeit: Las Vegas/Nevada (AA), Austin/Texas (AA), Raleigh/North Carolina (A), San Diego/Kalifornien (A) und Sacramento/Kalifornien (A). Auf den letzten Plätzen liegen Detroit/Michigan (C), Cleveland/Ohio (C), St. Louis/Missouri (C), und Pittsburgh/Pennsylvania (C).

Hintergrund: Feri erstellt seine Städte-Ratings bereits seit zehn Jahren. Aktuell untersucht das Analysehaus 45 Städte in den USA und 108 Städte und Regionen in Europa. Die Ratings bewerten das zukünftige wirtschaftliche Entwicklungspotenzial der jeweiligen Stadt beziehungsweise Region. Ausschlaggebend für das Entwicklungspotenzial sind das Bevölkerungswachstum (Gewicht 20 Prozent), das Beschäftigungswachstum (Gewicht 20 Prozent), die Entwicklung der Kaufkraft (Gewicht 30 Prozent) und das Produktionswachstum (Gewicht 30 Prozent).

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