Schmack Biogas geht an die Börse

Die Schmack Biogas AG, Schwandorf bei Regensburg, plant noch im laufenden Jahr die Aufnahme der Notierung im Prime Standard der Deutschen Börse. Das Unternehmen zählt zu den führenden deutschen Anbietern bei der Projektierung, der Errichtung und dem Betrieb von Biogasanlagen und ist Schwesterfirma des Biogasfonds-Initiators Aufwind Schmack, Regensburg (Platz 104 der aktuellen Cash.-Hitliste der Initiatoren mit einem platzierten Investitionsvolumen in 2005 von 14,1 Millionen Euro und damit einer Steigerung von knapp 300 Prozent gegenüber dem Vorjahr).

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005 erzielte die Schmack Biogas AG einen Umsatz von 34,1 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung von 107 Prozent gegenüber dem Vorjahresumsatz von 16,4 Millionen Euro. 2005 konnte Schmack Biogas auf allen Ebenen der Gewinn- und Verlustrechnung die Gewinnzone erreichen. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg von Minus 0,5 Millionen Euro auf 2,8 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss legte von Minus 0,9 Millionen Euro auf 2,5 Millionen Euro zu.

?Eine der wichtigsten Eigenschaften von Biogas ist die problemlose Speicherbarkeit?, sagt Unternehmenschef Ulrich Schmack. ?Biogas und Strom aus den Anlagen können immer dann abgerufen werden, wenn sie benötigt werden, weil zum Beispiel gerade die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht.? Biogas spiele deshalb eine ganz entscheidende Rolle im Konzert der Erneuerbaren Energien, die nur so Versorgungssicherheit garantieren können, unabhängig von Witterungseinflüssen und bedarfsorientiert.

Bis heute errichtete Schmack Biogas rund 145 Anlagen unterschiedlicher Größe mit einer installierten elektrischen Nominalleistung von 28,9 Megawatt. Schwerpunkt der Tätigkeit bildet der deutsche Markt, der aktuell für rund 90 Prozent des Weltmarkts steht.

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