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30. November 2006, 00:00
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VDH: Provisionen an die Kunden

Die VDH GmbH Verbund Deutscher Honorarberater, Amberg, will ein neues Vergütungsmodell für Vermittler geschlossener Fonds einführen. Dabei soll die Vertriebsprovision zunächst dem Kunden gutgeschrieben werden.

Die Berater, die dem Unternehmen angeschlossenen sind, würden allein auf Honorarbasis arbeiten und generell keine Provisionen erhalten, erläutert VDH-Geschäftsführer Dieter Rauch. Anders als etwa bei Versicherungen sei es bei geschlossenen Fonds aber nicht möglich, zusammen mit den Anbietern spezielle Tarife ohne Innenprovision zu entwickeln.

Die Fonds sollen deshalb die Provision nicht an den Berater zahlen, sondern an einen Treuhänder überwiesen. Das Geld werde dann zu Gunsten des Kunden in einer standardisierten Vermögensverwaltung bei der Augsburger Aktienbank angelegt. Der Berater erhält – neben einem einmaligen Honorar ? daraus jährliche ?Servicegebühren? von 1,5 Prozent der Beteiligungssumme plus ein Prozent des Depotwertes der Vermögensverwaltung.

Alternativ könne sich der Kunde die Provision auch auszahlen lassen oder anderweitig anlegen, so Rauch gegenüber cash-online. Die laufenden Servicegebühren würden aber auch in diesem Fall fällig. Nachteil: Der Anleger muss die gutgeschriebene Provision zunächst versteuern.

Die VDH GmbH, die der Familie Rauch gehört, will im kommenden Jahr mit diesem Modell 50 Millionen Euro Beteiligungskapital vermitteln. ?Wir haben schon Vertriebsvereinbarungen mit 18 Initiatoren?, betont Rauch, “für 2007 streben wir insgesamt 25 bis 30 Produktpartner an?.

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