Conti korrigiert Deutsche Zweitmarkt AG

Die Conti-Unternehmensgruppe, München, korrigiert die Zahlen, die am Dienstag von der Deutschen Zweitmarkt AG, Hamburg, verbreitet wurden. Die Handelsplattform hatte anhand der Transaktionen in den ersten sieben Monaten dieses Jahres ein ?Zweitmarkt-Ranking? der Emissionshäuser veröffentlicht (cash-online berichtete).
Unter den zwölf aufgeführten Häusern belegte Conti dabei mit einem Durchschnittskurs von 81,42 Prozent den letzten Platz.

Conti-Sprecher Oliver Lewark stellt nun klar: ?Der tatsächliche Kurs des Conti-Zweitmarktes liegt für das erste Halbjahr 2007 im Schnitt bei 94,21 Prozent.? Damit hätte Conti unter den ersten sechs des Rankings gelegen. Außerdem habe der Conti-Zweitmarkt in dieser Zeit nicht, wie behauptet, 28 Schiffsfondsanteile gehandelt, sondern 205. Der höchste Kurs habe zudem bei 135 statt bei 130 Prozent gelegen.

Die Deutsche Zweitmarkt AG hatte die Handelsdaten von zehn Zweitmarktteilnehmern ausgewertet, darunter allerdings nicht der Conti-Zweitmarkt.

Hintergrund dürfte auch sein, dass Conti schon seit längerem im Clinch mit der Hamburger Maritim Invest liegt, mit der die Deutsche Zweitmarkt AG über den gemeinsamen Gesellschafter Salomon & Partner verbunden ist. Nach den vorliegenden Informationen weigert sich das Emissionshaus regelmäßig, Verkäufen von Conti-Beteiligungen an die Zweitmarktfonds von Maritim Invest zuzustimmen. (af/sl)

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