Gewinne von MPC und HCI legen zu

Die Jahresüberschüsse der MPC Capital AG und der HCI Capital AG, beide Hamburg, sind im vergangenen Jahr um 29 beziehungsweise vier Prozent gestiegen. Für das laufende Jahr rechnen die beiden größten deutschen Initiatoren geschlossener Fonds allerdings mit einem Ergebnisrückgang. Beide Aktienkurse gaben nach.

Der MPC-Gewinn legte auf 56 Millionen Euro zu, während die Umsätze um 19 Prozent auf 228 Millionen Euro stiegen. Die Dividende soll von 4,00 auf 5,00 Euro je Aktie angehoben werden.

?Neben den Erlösen aus der Initiierung und dem laufenden Management haben wir mit der Veräußerung von Assets und der Auflösung von geschlossenen Fonds einen bedeutenden Ergebnisanteil erzielt?, kommentierte der MPC-Vorstandsvorsitzende Dr. Axel Schroeder die Zahlen. Für 2007 erwartet er ein nahezu unverändertes Platzierungsvolumen von einer Milliarde Euro (2006: 1,008 Milliarden Euro) und einen Rückgang des Jahresüberschusses auf 40 Millionen Euro.

Bei Immobilienfonds will MPC 150 bis 250 Millionen Euro Eigenkapital einwerben (2006: 234 Millionen Euro), überwiegend mit Opportunity-Fonds. Obwohl Marktkenner bereits vor einem Nachfrageüberhang bei Zweitmarkt-Lebensversicherungen warnen, will MPC das Platzierungsvolumen bei entsprechenden Fonds von 142 auf 150 bis 200 Millionen Euro steigern.

Der HCI-Jahresüberschuss stieg im vergangenen Jahr auf 39,3 Millionen Euro. Die Umsätze sanken um drei Prozent auf 145 Millionen Euro.

Für 2007 erwartet der Vorstand einen Anstieg des platzierten Eigenkapitals um neun Prozent auf 700 Millionen Euro. Bei Umsatzerlösen von 150 Millionen Euro werde der Jahresüberschuss auf 31 Millionen Euro sinken. ?In 2006 waren wir im Handel mit Schiffen besonders erfolgreich?, erklärte der HCI-Vorstandsvorsitzende Harald Christ, ?für 2007 gehen wir hier von niedrigeren Erträgen aus.?

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