28. Februar 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gewinne von MPC und HCI legen zu

Die Jahresüberschüsse der MPC Capital AG und der HCI Capital AG, beide Hamburg, sind im vergangenen Jahr um 29 beziehungsweise vier Prozent gestiegen. Für das laufende Jahr rechnen die beiden größten deutschen Initiatoren geschlossener Fonds allerdings mit einem Ergebnisrückgang. Beide Aktienkurse gaben nach.

Der MPC-Gewinn legte auf 56 Millionen Euro zu, während die Umsätze um 19 Prozent auf 228 Millionen Euro stiegen. Die Dividende soll von 4,00 auf 5,00 Euro je Aktie angehoben werden.

?Neben den Erlösen aus der Initiierung und dem laufenden Management haben wir mit der Veräußerung von Assets und der Auflösung von geschlossenen Fonds einen bedeutenden Ergebnisanteil erzielt?, kommentierte der MPC-Vorstandsvorsitzende Dr. Axel Schroeder die Zahlen. Für 2007 erwartet er ein nahezu unverändertes Platzierungsvolumen von einer Milliarde Euro (2006: 1,008 Milliarden Euro) und einen Rückgang des Jahresüberschusses auf 40 Millionen Euro.

Bei Immobilienfonds will MPC 150 bis 250 Millionen Euro Eigenkapital einwerben (2006: 234 Millionen Euro), überwiegend mit Opportunity-Fonds. Obwohl Marktkenner bereits vor einem Nachfrageüberhang bei Zweitmarkt-Lebensversicherungen warnen, will MPC das Platzierungsvolumen bei entsprechenden Fonds von 142 auf 150 bis 200 Millionen Euro steigern.

Der HCI-Jahresüberschuss stieg im vergangenen Jahr auf 39,3 Millionen Euro. Die Umsätze sanken um drei Prozent auf 145 Millionen Euro.

Für 2007 erwartet der Vorstand einen Anstieg des platzierten Eigenkapitals um neun Prozent auf 700 Millionen Euro. Bei Umsatzerlösen von 150 Millionen Euro werde der Jahresüberschuss auf 31 Millionen Euro sinken. ?In 2006 waren wir im Handel mit Schiffen besonders erfolgreich?, erklärte der HCI-Vorstandsvorsitzende Harald Christ, ?für 2007 gehen wir hier von niedrigeren Erträgen aus.?

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

Insurtechs: Nexible übertrifft die Erwartungen

Der Digitalversicherer Nexible freut sich über ein äußerst erfolgreiches Jahr 2018. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit voraussichtlich mehr als 20 Millionen Euro Beitragseinnahmen.

mehr ...

Immobilien

Immowelt: Quadratmeterpreise steigen bis 2020 vierstellig

Beim Preiswachstum auf dem Immobilienmarkt ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht: Gerade in den größten deutschen Städten werden die Kaufpreise für Eigentumswohnungen weiterhin stark steigen, prognostiziert auch das Online-Portal Immowelt.

mehr ...

Investmentfonds

Anleger: Risiken richtig steuern

Anfang 2018 strotzten die Anleger vor Zuversicht, mussten sich in der Folge jedoch auf bescheidenere Renditen und höhere Volatilität einstellen. Wie jetzt das Risikomanagement aussehen sollte.

Gastbeitrag von Michaël Lok, Union Bancaire Privée (UBP)

mehr ...

Berater

Fondsfinanz: 5.200 Messebesucher und ein neuer Partner

Der Maklerpool Fondsfinanz konnte auf seiner diesjährigen Makler- und Mehrfachagentenmesse (MMM) im MOC München 5.200 Fachbesucher begrüßen. Besonders gefragt waren nach Angaben des Unternehmens die IDD-konformen Fachvorträge.

mehr ...

Sachwertanlagen

Emissionshaus UDI geht in die Offensive

In einem außergewöhnlich langen, selbst verbreiteten Interview verteidigt der neue Chef des Emissionshauses UDI aus Nürnberg unter anderem die „Quersubventionierung“ von Geschäftsbereichen und kündigt ehrgeizige Ziele an.

mehr ...

Recht

Straßenverkehr: Was tun bei falschen Anschuldigungen?

Strafen vom Bußgeld bis zum Führerscheinentzug muss nur fürchten, wer sich nicht an die Verkehrsregeln hält – so zumindest in der Theorie. Trotzdem kommt es in der Praxis immer wieder zu potenziell teuren Falschanschuldigungen.

mehr ...