MPC setzt erneut auf Panamax-Containerschiffe

Das Hamburger Emissionshaus MPC Capital investiert über den neuen Fonds CPO Nordamerika-Schiffe 2 in fünf Vollcontainerschiffe derPanamax-Klasse mit einer Stellplatzkapazität von rund 4.300 Standardcontainern (TEU).

Die Hanseaten halten diesen Schiffstyp für besonders aussichtsreich, da er aufgrund seiner Abmessungen sowohl den Suez- als auch den Panamakanal passieren und Zubringerdienste für Container-Riesen von 13.000 TEU und mehr leisten kann. Die Schiffe werden von dersüdkoreanischen Hyundai Heavy Industries gebaut und sollen im Laufe des Jahres 2009 abgeliefert werden.Drei der Schiffe sind für mindestens fünf Jahre fest an die Reederei Hamburg Süd mit zwei einjährigen Verlängerungsoptionen verchartert.Die anderen beiden Schiffe sind für fünf Jahre fest bei der United Arab Shipping Company (UASC) in Kuwait verchartert. Eine Kaufoption zum Laufzeitende ist in den Verträgen nicht vorgesehen. Wie bei den Vorgängerfonds kooperiert MPC mit der Hamburger Reederei Claus-Peter Offen, die sich mit rund 1,8 Millionen Euro am Kommanditkapital beteiligt.

Der Fonds verfügt über ein Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 282 Millionen Euro bei einem Fremdkapitalanteil von 64,08 Prozent. Anleger können sich ab einer Summe von 10.000 Euro an dem Fondsbeteiligen. Die Ausschüttungen sollen von sechs Prozent im Jahr 2010 auf 7,25 Prozent im Jahr 2014 steigen. Für das Jahr 2025 prognostiziert MPC 16,25 Prozent und im letzten Betriebsjahr 2026 sind Ausschüttungen in Höhevon rund 23,25 Prozent zuzüglich des Anteils an den Veräußerungserlösen vorgesehen.Der prognostizierte Gesamtmittelrückfluss inklusive Veräußerungserlösen nach Steuern, bezogen auf die Zeichnungssumme, beträgt bei der Laufzeit von knapp 18 Jahren ab Ablieferung der Schiffe rund 240 Prozent. (af)

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