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11. Juni 2008, 00:00
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VIP Medienfonds 4: Nur wenige Anleger verkaufen

Das Übernahmeangebot des südamerikanischen Investors Abadi & Co. Securities an Anleger des Vip Medienfonds 4 wurde von weniger als zehn Prozent der Anteilseigner angenommen. Das teilte eine Sprecherin der Vip Media Gruppe, Grünwald, gegenüber cash-online mit.

Für verkaufswillige Anleger hat dies Konsequenzen: In seinem Angebot hatte Abadi die Übernahmemodalitäten mit dem Erreichen eines Schwellenwerts von 50,1 Prozent aller Fondsanteile verknüpft (cash-online berichtete hier). Durch das deutliche Unterschreiten des festgelegten Zielwerts reduziert sich der Kaufpreis, den Kommanditisten erhalten, um fünf Prozentpunkte.

Der Investor hatte zwei verschiedene Modelle offeriert. Zu einem Kaufpreis von 20 Prozent der Beteiligungssumme versprach Abadi Anlegern, die Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Hypo-Vereinsbank (HVB) aus der Finanzierung der Beteiligung und weitere Verpflichtungen zu übernehmen. Alternativ konnten Kommanditisten zum Preis von 17 Prozent ihrer Beteiligungssumme verkaufen. Dafür stellt ihnen Abado zusätzlich zur Freistellung von den Verbindlichkeiten eine Erfolgsbeteiligung am Ende der Laufzeit des Fonds in Aussicht. Die Prozentsätze reduzieren sich nun auf 15 beziehungsweise zwölf Prozent der Beteiligungssumme.

Die Teilübernahme der an Abadi veräußerten Anteile sei weitgehend abgeschlossen, die Fondsgeschäftsführung habe dem Vorgang zugestimmt, so die Vip-Mitteilung. (hb)

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