Aquila bringt Waldfonds Nummer drei

Das Hamburger Emissions- und Investmenthaus Aquila Capital setzt weiter auf Holz. Der geschlossene Waldfonds Waldinvest III investiert in die Bewirtschaftung und den Erhalt von bis zu einer Million Hektar tropischen Regenwaldes. Zusätzlich sollen bis zu 40.000 Hektar Brachland wieder aufgeforstet werden.

Mit einem angestrebten Fondsvolumen von 15 Millionen Euro will sich der Initiator am Amata-Projekt zum Schutz des brasilianischen Regenwaldes beteiligen.

Um damit Geld zu verdienen, muss allerdings offensichtlich auch abgeholzt werden: „In der Naturwaldbewirtschaftung werden wenige sehr wertvolle Stämme entnommen“, heißt es in der Produktbeschreibung zum Geschäftsmodell des Fonds. Das Holz solle dann vor Ort zuZwischen- und Endprodukten verarbeitet werden.

Bei einer geplanten Laufzeit von 15 Jahren stellt Aquila einen Gesamtmittelrückfluss in Höhe von 315 Prozent in Aussicht (Kalkulation nach IRR-Methode, nicht mit fester Verzinsung vergleichbar). Fast 90 Prozent ihrer Rendite sollen Anleger im Rahmen einer Schlussausschüttung erhalten, der Rest wird ab 2013 im Jahrestakt ausgezahlt.

Die Mindestbeteiligung beträgt 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio. (hb)

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