30. Juli 2013, 11:28
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Waldfonds: Im Wald wächst Rendite

Bäume wachsen unabhängig von den Turbulenzen an den Finanzmärkten zu wertvollen Sachwerten heran. Genauso groß wie die Zahl der aktuellen Waldfonds sind die Qualitätsunterschiede der Beteiligungsangebote.

Waldfonds

Bäume wachsen unabhängig von der Entwicklung an den Finanzmärkten.

Deutschlandweit herrscht Anlagenotstand. Vielen Privatanlegern ist der aktuelle Aktienboom nicht geheuer, der Zinsertrag auf Sparbuch oder Festgeldkonto verständlicherweise zu niedrig, der Kaufpreis für die eigenen vier Wände dagegen schlicht zu hoch.

Inflationsangst im Hinterkopf

Mit der Inflationsangst im Hinterkopf schauen sie sich rechts und links des Weges nach Sachwertinvestitionen um und entdecken Bäume. Die wachsen unabhängig von der Entwicklung an den Finanzmärkten und werden in verschiedenen Verpackungen und unterschiedlichen Investitionsstrategien folgend ebenfalls zur Kapitalanlage angeboten.

Die Produktanbieter von Waldfonds können dabei auf viele leicht einleuchtende Argumente zurückgreifen: Holz wird nicht nur von der Bau-, Möbel und Papierindustrie nachgefragt, sondern ist auch als Energieträger beliebt.

In Zeiten steigender Öl- und Gaspreise werden immer mehr Kraftwerke errichtet, die sogenannte Pellets, also gepresste Holzspäne verbrennen. Dabei setzen sie weniger umweltschädliches Kohlendioxid frei als die knapper werdenden fossilen Wettbewerber Öl und Gas.

Direktinvestments oder Waldfonds

Bauminvestments generieren ihre Erträge zunächst aus der Holzernte. Dabei gilt die Faustregel: Je dicker und länger die Stämme, desto wertvoller und vielseitiger einsetzbar sind sie. Das gilt für schnell wachsende Energiehölzer wie Eukalyptus genauso wie für langsam wachsende Tropenhölzer, etwa Teak oder Mahagoni.

Die meisten Forstinvestments sehen zudem den Verkauf der Waldflächen zum Laufzeitende vor, für die teilweise ein unglaublicher Wertzuwachs prognostiziert wird. Harry Assenmacher ist zwar erst 58, aber ein alter Hase im Wald: Seit Mitte der 1990er-Jahre konzipiert er ökologisch und auch sozial nachhaltige Forstinvestments.

Waldfonds “WaldSparBuch” oder “WoodStockInvest”

Im Jahr 2005 gründete der Journalist, Unternehmensberater und überzeugte Umweltschützer Assenmacher die Unternehmensgruppe Forest Finance in Bonn. Eigenen Angaben zufolge verfügt die Gesellschaft über rund 13.000 Kunden, für die sie eine Waldfläche von insgesamt 16.000 Hektar in Panama, Peru, Kolumbien und Vietnam verwaltet.

Seite zwei: Wald- ist nicht gleich Holzfonds

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Dafür lässt sich ein Bausparvertrag einsetzen

Wer Geld in einen Bausparvertrag anlegt, kann seinen Traum von den eigenen vier Wänden mit einem zinsgünstigen Darlehen finanzieren – das wissen die meisten. Doch neben Kaufen und Bauen gibt es noch viele weitere Vorhaben, die mithilfe eines Bauspardarlehens realisiert werden können. Einzige Voraussetzung: Das Geld muss für eine wohnwirtschaftliche Maßnahme verwendet werden. Annkathrin Bernritter von der Bausparkasse Schwäbisch Hall klärt auf, welche Bau- und Renovierungsmöglichkeiten sich hinter diesem Schlagwort verbergen.

mehr ...

Immobilien

Trennung nach Schenkung: Geld zurück, bitte!

Geldgeschenke der Eltern eines Partners müssen zurückgezahlt werden, wenn sich das Paar kurze Zeit nach der Schenkung trennt. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden (Urteil vom 18. Juni 2019 – X ZR 107/16).

mehr ...

Investmentfonds

Facebook plant Weltwährung

Facebook-Chef Mark Zuckerberg will die Finanzwelt umkrempeln und hat eine neue globale Währung erfunden. Für Milliarden Nutzer weltweit – wie er hofft. Was es damit auf sich hat

mehr ...

Berater

Nullzinspolitik: Banken werden bei Digitalisierung ausgebremst

Nach dem Willen der EZB bleiben die Nullzinsen im Euroraum noch mindestens bis 2020 bestehen. Viele Banken stellt das vor ernsthafte Probleme. 80 Prozent der Institute sagen, dass die Zinsen steigen müssen, damit sie wieder Geld verdienen. Drei Viertel verlangen von der Politik, Banken besser zu schützen und mehr zu deregulieren. Das geht aus einer Umfrage der Software-Firma Camunda hervor. 102 Führungskräfte und Projektleiter wurden befragt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Top 5 der Woche: Sachwertanlagen

Was waren die interessantesten Sachwert-Themen und Meldungen der Woche? Welche Beiträge wurden von den Cash.Online-Lesern besonders häufig geklickt? Unser Wochen-Ranking zeigt das Wichtigste auf einen Blick.

mehr ...

Recht

Landesgesetz zur Mietpreisdeckelung verhindern Regelungen des Bundes

Das von der Berliner Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher (Die Linke), vorgelegte Eckpunktepapier soll am 18. Juni 2019 vom Berliner Senat beschlossen werden und ein erster Gesetzesentwurf bereits Ende August vorliegen. Ein entsprechendes Gesetz könnte damit schon im Januar 2020 verkündet werden. Ein Gesetz in dieser Form wird einer umfassenden verfassungsrechtlichen Überprüfung nicht standhalten. Ein Kommentar von Dr. Markus Boertz, Kanzlei bethge | immobilienanwälte.steuerberater.notar.

mehr ...