2. Juni 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Cash Life droht MPC mit Rechtsstreit

Der Hamburger Initiator MPC hat die Service- und Verwaltungsverträge mit dem Pullacher Policenhändler Cash Life zum 30. Juni vorzeitig gekündigt. Betroffen sind zwölf MPC-Lebensversicherungszweitmarktfonds, die von Cash Life betreut werden. Der Cash-Life-Vorstand teilt indes mit, alle rechtlichen Mittel gegen die Kündigungen ausschöpfen zu wollen, da diese “jeglicher Grundlage entbehren.”

Sollten die Kündigungen wirksam sein, brächen im laufenden Geschäftsjahr Netto-Erlöse in Höhe von 3,24 Millionen Euro weg, so Cash Life weiter.

MPC äußerte sich gegenüber cash-online wie folgt:”Im Rahmen der Qualitätssicherung und des aktiven Fondsmanagements war dieser Schritt sinnvoll und notwendig, da die Servicequalität nach Beurteilung der Geschäftsführung der jeweiligen Fondsgesellschaften nicht dem vertraglich Vereinbarten genügt.”

Für die Anleger der MPC-Fonds habe dies keinerlei negative Auswirkungen ? weder kostenseitig noch operativ. MPC bedauere, sich nach einer langjährigen Zusammenarbeit von seinem Verwalter für Lebensversicherungspolicen zu trennen.

Seit 2003 wickelt MPC sowohl den Policenankauf als auch die -verwaltung über Cash Life ab. (hb)

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Nach Bundestag stimmt auch Bundesrat für die Grundrente

Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat der Grundrente zugestimmt, durch die kleine Renten von rund 1,3 Millionen Menschen aufgebessert werden sollen.

mehr ...

Immobilien

Trotz Corona ins Eigenheim: Was Immobilieninteressenten jetzt beachten sollten

Das eigene Zuhause ist wichtiger denn je: Selten zuvor waren die Menschen so viel zuhause wie jetzt in der Corona-Krise. Die eigenen vier Wände sind für viele zum Schutzraum geworden. Hier verbringen sie Zeit mit der Familie, arbeiten im Home-Office oder bringen ihren Kindern Mathe und Deutsch bei. „Die Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen des Alltags hat in vielen Menschen den Wunsch nach Wohneigentum gestärkt“, sagt Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien NordWest.

mehr ...

Investmentfonds

Ermittlungen gegen Wirecard-Manager auch wegen Untreueverdachts

Im Skandal um fehlende Milliarden beim Dax-Konzern Wirecard ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft nach Informationen der “Süddeutschen Zeitung” nun auch wegen Untreueverdachts gegen den Ex-Vorstandschef und weitere Manager.

mehr ...

Berater

Soli-Umfrage: Mehrheit der Deutschen erwägt Soli-Ersparnis in Altersvorsorge zu investieren

Willkommener Geldsegen für eine finanziell selbstbestimmte Zukunft: Die Deutschen begrüßen die „Soli-Abschaffung“ und erwägen die Ersparnis für die eigene Altersvorsorge einzusetzen. Das geht aus einer von Swiss Life Select in Auftrag gegebenen repräsentativen YouGov-Studie mit 2.048 Personen hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

Wirecard-Skandal – Wirtschaftsprüfer im Auge des Sturms

Der Bilanzskandal um den mittlerweile insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard hat Anleger Milliarden gekostet. Mittlerweile steht auch der zuständige Wirtschaftsprüfer EY im Fokus. Der Prozessfinanzierer Foris AG arbeitet mit führenden Bank- und Kapitalrechtskanzleien an gemeinsamen Lösungen.

mehr ...