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9. September 2009, 00:00
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Dr. Peters finanziert zwei Airbus A380 für Air France

Die Dortmunder Dr. Peters Gruppe hat angekündigt, in den kommenden sechs Monaten zwei Flugzeugfonds aufzulegen, die je ein Passagierflugzeug des Typs Airbus A380-800 finanzieren und langfristig an die französische Fluggesellschaft Air France verleast werden. Der Beteiligungsprospekt des DS-Rendite-Fonds Nr.135 werde am kommenden Freitag bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleitung eingereicht und das dazugehörige Flugzeug im Oktober ausgeliefert; das zweite Flugschiff soll im April 2010 das Airbus-Werk verlassen, teilt das Emissionshaus mit.

Air France hat bereits zwölf Maschinen des Typs A380 bei Airbus bestellt, eine davon bereits in Betrieb genommen und plant die von Dr. Peters finanzierte Maschine auf der Strecke von Paris nach New York einzusetzen. Bisher mussten für die Linie eine Boeing 777 und ein Airbus A340 genutzt werden, der Einsatz des A380 ermöglicht Kosteneinsparungen von 17 Prozent pro Sitzplatz. Gemeinsam mit der niederländischen Fluggesellschaft KLM bildet Air France eine der größten Airline-Gruppe der Welt. Der Gesamtumsatz habe im Geschäftsjahr 2008/2009 rund 23,97 Milliarden Euro betragen, die Netto-Liquidität wird zum Stichtag des Berichtszeitraums am 31. März 2009 mit rund 4,25 Milliarden Euro angegeben. Mit einem Aktienanteil von 17,9 Prozent ist der französische Staat größter Einzelaktionär der Fluggesellschaft.

Das erste Flugzeug ist für einen Zeitraum von zehn Jahren an Air France zu einer monatlichen Rate von 1.481.315 Euro verleast. Im Anschluss erlaubt das Vertragswerk mit Dr. Peters Verlängerungsoptionen von drei und zwei Mal zwei Jahren zu den gleichen Konditionen an, die an die dann aktuellen Zinssätze angepasst werden. Wie üblich ist der Leasingnehmer verpflichtet, sämtliche Betriebskosten und Versicherungen zu tragen.

Der Kaufpreis der Maschine wird zwischen 210 und 213 Millionen US-Dollar betragen, je nachdem welchen Wechselkurs Air France zugrunde legt. Daraus ergebe sich ein Lease-Faktor in einem Korridor zwischen 0,94 und 0,98, teilt das Emissionshaus mit.Um die Wechselkursrisiken gänzlich auszuschließen, hat sich der Initiator erstmals dazu entschlossen, den Fonds als Euro-Anlage zu konzipieren: Das Gesamtinvestionsvolumen einschließlich Agio des DS-Rendite-Fonds Nr.135 beträgt demnach rund 168,1 Millionen Euro. Ein Anteil von 72,19 Millionen Euro soll bei den Anlegern eingeworben werden, die ab einem Betrag von 10.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio einsteigen können.

Über die geplante Fondslaufzeit von 18 Jahren sollen sie Auszahlungen in Höhe von anfänglich 7,25 Prozent erhalten, die entsprechend der Prognoserechnung auf 16 Prozent der Einlage steigen sollen. Das aufgenommene Fremdkapital in Höhe von 95,9 Millionen Euro soll nach Berechnungen der Dortmunder Fondskonzeptionäre bereits nach 13 Jahren vollständig zurückgezahlt worden sein. Das Emissionshaus Dr. Peters hat binnen Jahresfrist bereits drei Flugzeugfonds aufgelegt, die vier Passagiermaschinen des Typs A380-800 finanziert haben. (af)

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