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24. August 2009, 00:00
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DWS erstmals mit Wohnimmobilienfonds

Die Frankfurter DWS Finanz Services GmbH (DWS) hat den Vertrieb ihres ersten geschlossenen Wohnimmobilienfonds DWS Access Wohnen mit einem geplanten Fondsvolumen von 120 Millionen Euro gestartet, das zur Hälfte über Anlegerkapital finanziert werden soll. Als Asset-Manager fungiert der zur Wiener Conwert Gruppe gehörende Immobiliendienstleister Alt + Kelber mit Hauptsitz in Heilbronn.

Die Investitionsstrategie sieht vor, 75 Prozent der Nettoeinnahmen in Bestandsimmobilien zu investieren, die langfristig vermietet werden sollen. Der verbleibende Teil soll in Objekte fließen, die nach dem Wohnungseigentümergesetz (WEG) aufgeteilt und anschließend mit Gewinn weiterveräußert werden. Dadurch sollen sowohl aus der Vermietung als auch aus dem Verkauf der Wohnungen Erträge für die Fondsgesellschaft generiert werden.

Das Mandat des Immobiliendienstleisters Alt + Kelber umfasst dabei die Identifikation, Prüfung und – nach positivem Votum der DWS – den Ankauf der Objekte. Daneben zeichnen die Badener für das Asset-Management, das heißt, die Bestandsentwicklung und Mieterverwaltung sowie die Veräußerung der Immobilien verantwortlich. Eine Kapitalbeteiligung der Conwert an der Fondsgesellschaft ist jedoch nicht geplant. Wie aus dem Beteiligungsprospekt hervorgeht, ist bereits ein Startportfolio 22 Objekten in elf Großstädten, darunter Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt und Dresden mit einem Kaufpreisvolumen von knapp 22,7 Millionen Euro erworben worden. Bis zum 30. November kann die DWS zudem entscheiden, ob sie ein Portfolio mit Objekten der Conwert für einen Kaufpreis von rund 18 Millionen dazukaufen möchte. Laut Dr. Hermann Wüstefeld, Managing Director bei der DWS Finanz Service GmbH, soll der Fonds „bis Mitte kommenden Jahres voll investiert sein“.

Die DWS zeigt sich von ihrem Fondskonzept überzeugt und hat sich ehrgeizige Ziele gesteckt: Die Platzierung soll bis zum 31. Oktober 2009 abgeschlossen sein, kann jedoch bis zum 31. März 2010 verlängert werden. Bereits Mitte des nächsten Jahres will der Initiator das gesamte Fondsvolumen investiert haben. Den Vertrieb sollen Berater der Deutschen Bank und anderer Kreditinstitute wie auch ausgewählte Vermögensverwalter übernehmen.

Anlegern steht die Beteiligung ab einem Betrag von 10.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio offen. Sie sollen während der geplanten Fondslaufzeit von elf Jahren Ausschüttungen in Höhe von 2,65 Prozent im Jahr 2010 sowie zwischen 6,25 Prozent und sieben Prozent ihrer Einlage in den Folgejahren erhalten. (af)

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