10. Juni 2010, 14:14
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Commerz Real stellt sich verschlankt neu auf

Der zur Commerzbank gehörende Assetmanager Commerz Real, Düsseldorf/Wiesbaden, will seine Anlageprodukte für private und institutionelle Investoren künftig stärker an den Bedürfnissen der Kunden des Kreditinstituts ausrichten. Daneben sind Umstrukturierungen nebst Stellenstreichungen geplant.

CFB-127x150 in Commerz Real stellt sich verschlankt neu auf

„Angesichts besonderer Herausforderungen in den für die Commerz Real relevanten Märkten und der Notwendigkeit einer Positionierung innerhalb des sich neu ausrichtenden Commerzbank-Konzerns bestand Handlungsbedarf. Über eine engere geschäftliche Verzahnung mit der Commerzbank wollen wir unsere Produkte noch zielgerichteter und auf einer breiteren Kundenbasis weiterentwickeln“, sagt Vorstandssprecher Michael Bücker, auf den das neue Strategieprogramm zurückgeht.

Die Produktlinie Hausinvest mit offenen Immobilienfonds soll erhalten bleiben, über Spezialfonds wie KG-Lösungen jedoch künftig verstärkt die Zielgruppe der Großanleger erreicht werden. Vor diesem Hintergrund sei eine deutlich engere Zusammenarbeit mit der Mittelstandsbank und dem Investmentbanking der Commerzbank geplant. Bei den geschlossenen Offerten der Reihe CFB-Fonds soll der Fokus in Zukunft auf den Assetklassen Immobilien, regenerative Energien und selektiv auf Flugzeugen liegen.

Auch die Finanzierungs- und Leasingprodukte von Commerz Real aus den Bereichen Structured Investments und Mobilienleasing sollen erhalten bleiben. Allerdings werde derzeit geprüft, inwieweit die bisherige dezentrale Vertriebsorganisation des Unternehmens aufgehoben werden kann und sich eine Verschmelzung mit Vertriebseinheiten der Commerzbank umsetzen lässt.

Ferner wolle sich die Konzernführung auf Kernkompetenzen konzentrieren, die Effizienz von Prozessen und Strukturen steigern und „einzelne Aktivitäten mit eingeschränktem oder ineffizientem Marktzugang aufgeben“. Das sei jedoch mit einem moderaten Stellenabbau verbunden. Die Beratungen mit den Arbeitnehmervertretern würden „voraussichtlich im Herbst abgeschlossen sein“, so Bücker, der jedoch an den Hauptstandorten Düsseldorf und Wiesbaden festhalten will. (af)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Allianz-Chef Bäte: Regierungen haben beim Klimaschutz Anschluss verloren

Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte hat die Politik in ihren Bemühungen um den Klimaschutz deutlich kritisiert. Die Wirtschaft gebe bei dem Thema den Ton an, nicht die Politik. Die habe vielmehr den Anschluss.

mehr ...

Immobilien

Hauskauf ab 55 – das müssen Sie beachten

Die eigene Immobilie erst kurz vor der Rente – warum nicht? Denn Wohneigentum ist nicht nur etwas für junge Erwachsene. Das Alter ist bei der Kreditvergabe jedenfalls in aller Regel keine Hürde, berichtet die Zeitschrift „Finanztest“ in der aktuellen Ausgabe.

mehr ...

Investmentfonds

Negativzinszahlungen an die Europäische Zentralbank steigen auf 25 Milliarden Euro

Im vergangenen Oktober senkte die Europäische Zentralbank (EZB) den Einlagenzins für Banken auf -0,5 Prozent. Gleichzeitig führte sie durch eine Zinsstaffelung einen Freibetrag ein: Einlagenüberschüsse in Höhe der sechsfachen Mindestreserve, die die Banken als Pflichteinlage bei den nationalen Zentralbanken unterhalten müssen, werden vom Negativzins ausgenommen. Eine heute anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos vorgestellte Analyse des Hamburger FinTech-Unternehmens Deposit Solutions legt nun erstmals dar, wie sich die geldpolitischen Änderungen der EZB auf die Negativzinszahlungen der Banken konkret auswirken.

mehr ...

Berater

Die neue Welt des Immobilienbrokers

Die Anforderungen an den modernen Makler befinden sich im Wandel: Nicht mehr allein der Flächennachweis ist das, was zählt, sondern eine vollumfängliche und optimale Beratung. Doch was macht den Broker von morgen aus?

mehr ...

Sachwertanlagen

Ex-Fondsobjekt von Dr. Görlich wird restrukturiert – ohne die Anleger

Die DVI Gruppe (DVI), ein Bestandshalter von Wohn- und Büroimmobilien, hat mit der Restrukturierung des Einzelhandels- und Gewerbezentrums „Helle Mitte“ in Berlin-Hellersdorf begonnen. Es gehörte einem Pleitefonds, dessen Anteile DVI zuvor aufgekauft hat.

mehr ...

Recht

Zahl der Start-ups legt deutlich zu

Die Zahl der innovations- oder wachstumsorientierten jungen Unternehmen in Deutschland ist erneut gestiegen. Dies zeigt der neue KfW Start-up-Report, der die Zahl und Struktur von
innovations- oder wachstumsorientierten Unternehmen untersucht, die maximal 5 Jahre alt sind.

mehr ...