HCI-Schiffsdachfonds soll eigene Beteiligungen retten

Der börsennotierte Hamburger Initiator HCI Capital schickt den Sanierungsfonds Deutsche Schiffsvorzüge in den Vertrieb. Anleger können damit in Vorzugskapital von bestehenden Schiffsfonds investieren, die im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise Liquiditätslücken verzeichnen. Dabei hat HCI vor allem Beteiligungen aus dem eigenen Hause im Visier.

rettungs fonds rettungsringInvestoren sollen bei dem Konzept nicht nur vom verbesserten Marktumfeld profitieren, sondern insbesondere auch von ihrer Stellung als Vorzugskommanditisten: Sie erhalten vorrangige Auszahlungen und bevorrechtigte Rückzahlungen zum Laufzeitende der jeweiligen Fonds beziehungsweise beim Verkauf des jeweiligen Schiffes.

Den Anlagerichtlinien gemäß soll vorrangig in Containerschiffe und Mehrzweckfrachtschiffe der HCI Gruppe investiert werden, die nicht älter als 16 Jahre sind und zur Tonnagesteuer optiert haben. Die Gesellschafterverträge der Zielfonds sollen einen jährlichen Gewinnvorab und eine bevorrechtigte Rückzahlung des Vorzugskapitals vorsehen. Dabei betragen die angestrebten Vorzugskonditionen dem Initiator zufolge zehn Prozent Gewinnvorab jährlich und 20 Prozent Schlussbonus.

Zudem muss zum Zeitpunkt der Investitionsentscheidung der langjährige Durchschnittswiederverkaufswert des jeweiligen Schiffstyps die Restvaluta aller Darlehen und des gesamten Restrukturierungskapitals übersteigen. Bei den Investitionsentscheidungen berät die Fondsgeschäftsführung ein unabhängiger Investitionsbeirat. Das Beteiligungsportfolio soll schrittweise aufgebaut werden, die konkreten Zielfonds stehen noch nicht fest.

Die geplante Laufzeit des Fonds beträgt etwa sechs Jahre. Anleger können sich ab 10.000 Euro (zuzüglich Agio) beteiligen. (hb)

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