KGAL-Tochter arrangiert Finanzierung des ersten A380 für Lufthansa

Die Lufthansa Leasing GmbH, die als Joint Venture der Frankfurter Deutschen Lufthansa AG und dem Grünwalder Emissionshaus KGAL im Jahr 1989 gegründet wurde, hat die Finanzierung des ersten Großraumflugzeugs vom Typ Airbus A380 für die Kranichlinie arrangiert. Der Großraumflieger wird heute das Airbus-Werk in Hamburg in Richtung  Frankfurt verlassen und Mitte Juni den Linienbetrieb aufnehmen.

A380_LufthansaDer Riesenvogel wurde auf den Namen „Frankfurt am Main“ getauft und soll ab 11. Juni im Langstreckennetz der Lufthansa eingesetzt werden und dreimal pro Woche Tokio anfliegen. Bereits am 6. Juni wird er jedoch zu seinem ersten Langstreckenflug abheben, um mit der deutschen Nationalmannschaft an Bord zur Fußball-WM nach Johannesburg zu fliegen.

Die Konfiguration der Maschine bietet 526 Passagieren Platz. Auf der unteren Ebene befinden sich 420 Personen Sitzplätze der Economy Class, auf der oberen Ebene sind 98 Business Class- und acht First Class-Plätze eingebaut. In diesem wird die Lufthansa eigenen Angaben zufolge noch drei weitere A380 in Empfang nehmen und auf den Strecken nach Peking und Johannesburg einsetzen. Insgesamt hat die Airline 15 Maschinen dieses Typs bei dem Hamburger Flugzeugbauer bestellt.

Der A380 wurde über eine French Lease Struktur finanziert. An dem Deal mit einem Transaktionsvolumen von mehr als 200 Millionen US-Dollar waren die Kreditinstitute Société Générale, Commerzbank, Deutsche Bank und Oberbank beteiligt, teilt KGAL mit. (af)

Foto: Lufthansa AG

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