LHI bringt zweiten Flugzeugturbinenfonds

Anleger des LHI Flugzeugturbinenfonds II MAEP des Pullacher Initiators LHI Leasing beteiligen sich an einem Portfolio aus sieben langfristig vermieteten Triebwerken, die von einem Tochterunternehmen der australischen Macquarie-Gruppe gemanagt werden.

LHI_online Die Fondsgesellschaft plant, über die Objektgesellschaft MAviation Engine Portfolio (MAEP) in ein Portfolio von sieben Triebwerken zu investieren, die derzeit an Swiss International Airlines, General Electric, Air Canada Jazz und Shannon Engine Support vermietet sind. Die gewichtete Restlaufzeit der bereits abgeschlossenen Leasingverträge gibt LHI mit 43 Monaten an. Zum Ende der prospektierten siebenjährigen Fondslaufzeit sollen die Turbinen, die über eine wirtschaftliche Lebensdauer von über 30 Jahren hätten, wieder veräußert werden. Mit dem Assetmanagement des Turbinenportfolios ist die Macquarie Aviation Capital Ltd., eine Tochter der australischen Macquarie-Gruppe, beauftragt, die sich bereits seit 2003 mit der Vermietung von Austauschtriebwerken an Fluggesellschaften, Wartungsunternehmen und Flugzeugleasinggesellschaften beschäftigt.

Das geplante Gesamtinvestitionsvolumen der Flugzeugturbinenofferte liegt bei 37,1 Millionen US-Dollar, von denen 23,8 Millionen US-Dollar über ein Darlehen der Macquarie Bank sowie in Höhe von zwei Millionen US-Dollar über Sicherheitsleistungen der Leasingnehmer  finanziert werden soll. Der Kommanditkapitalanteil in Höhe von den verbleibenden 11,3 Millionen US-Dollar ist durch eine Platzierungsgarantie der LHI unterlegt. Davon unabhängig behält sich der Initiator vor, die Eigenkapitalplatzierung auf bis zu 50 Millionen US-Dollar aufzustocken.

Anleger können sich ab 15.000 US-Dollar beteiligen. Ein gesondertes Agio wird nicht erhoben. Die jährlichen Ausschüttungen liegen prognosegemäß bei durchschnittlich rund 7,25 Prozent der Einlage. Zusammen mit dem Veräußerungserlös am Ende der Fondslaufzeit erwartet die LHI einen Gesamtmittelrückfluss in Höhe von rund 144 Prozent der Zeichnungssumme. Anleger erzielen mit ihrer Beteiligung Einkünfte aus Kapitalvermögen, die der Abgeltungsteuer in Höhe von 25 Prozent zuzüglich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag unterliegen. (af)

Foto: Shutterstock

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