MPC sammelt mehr Eigenkapital ein als im Vorjahresquartal

Das börsennotierte Hamburger Emissionshaus MPC Capital hat eigenen Angaben zufolge im ersten Quartal 2010 mit Kapitalerhöhungen, Publikumsfonds und Private Placements  Eigenkapital in Höhe von 48,9 Millionen Euro eingeworben. Nachdem im Vorjahresquartal lediglich elf Millionen Euro Eigenkapital platziert werden konnten, sieht der Vorstandschef Dr. Axel Schroeder die Trendwende gekommen.

Axel Schroeder, MPC
Axel Schroeder, MPC

Insbesondere hätten sich die Investoren der Schiffsbeteiligungen von der Anlagestrategie überzeugt gezeigt, zum gegenwärtigen Zeitpunkt antizyklisch in die Schifffahrtsmärkte einzusteigen. So seien die Charterraten für Containerfracht seit ihrem absoluten Tiefpunkt Mitte Dezember 2009 wieder um rund acht Prozent gestiegen. „Bereits heute sehen wir uns einer Nachfrage für opportunistische Schiffsbeteiligungen gegenüber, die das Angebot deutlich übersteigt“, meint Schroeder.

Dennoch haben die Hanseaten keinen konkreten maritimen Opportunitätenfonds in der Pipeline, wie ein MPC-Sprecher auf Anfrage von cash-online mitteilte. Man werde sich in den kommenden Monaten auf deutsche und niederländische Core-Immobilien konzentrieren und im zweiten Halbjahr ein Angebot des Segments erneuerbare Energien auf den Markt bringen. Der Beteiligungsprospekt des neuen Immobilienfonds Holland 71 werde derzeit von der Finanzaufsicht Bafin geprüft und in Kürze in den Vertrieb gehen.

Der ausführliche Quartalsbericht wird am 12. Mai 2010, am Tag nach der Hauptversammlung des Initiators, veröffentlicht. (af)

Foto: MPC

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