MPC-Vorstand Betz: „Die Branche hat großen Nachholbedarf“

cash-online: Wieviele Schiffe hat MPC Capital überhaupt noch in der Pipeline und ist deren Finanzierung gesichert?

Betz: Unsere Pipeline ist gut gefüllt. Unsere Schiffe sind allesamt verchartert und die Finanzierungen bis Oktober 2013 gesichert. Insofern sind wir bestens gerüstet, um bei der kommenden Markterholung auch im Schiffssegment wieder ganz vorn mit dabei zu sein.

cash-online: Liegen die zwischenzeitlich aus dem Vertrieb genommenen US-, Asien- und Private-Equity-Fonds weiterhin auf Eis?

Betz: Der Fokus im Vertrieb liegt ganz klar auf klassischen Immobilienfonds, Schiffsbeteiligungen sowie Energie- und Rohstofffonds.

cash-online: Lassen sich in der aktuellen Marktlage, in der nahezu alle im Immobilienbereich aktiven Investoren auf Objekte mit ähnlichen Charakteristika setzen, überhaupt noch fondsfähige Einkaufspreise erzielen und Kalkulationen gestalten?

Betz: Das Angebot geeigneter Objekte ist tatsächlich überschaubar, während gleichzeitig der Wettbewerb zunimmt. So können wir auf einigen Märkten bereits wieder einen Anstieg des Preisniveaus beobachten. Andererseits ist aber auch der Kreis der aktiven Investoren begrenzt: Nur wenige Emissionshäuser sind in der Lage, die Platzierung und Finanzierung der Objekte darzustellen. Dank unseres Track Records und unserer Vertriebsstärke haben wir oftmals die Chance, die Perlen für unsere Anleger herauszupicken.

Seite 3: Plattform-Fonds Deepsea Oil Explorer gerettet?

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