Anzeige
Anzeige
21. Juli 2010, 13:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Private Equity: Beteiligungsmarkt kommt nicht auf die Beine

Der deutsche Private-Equity-Markt kämpft nach wie vor mit den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Das Deal-Volumen ist im ersten Halbjahr 2010 auf den tiefsten Stand seit 2002 gefallen, wie aus den Branchenzahlen von Ernst & Young hervorgeht. Die Aussichten bleiben trüb.

Ausgeknockt-knock-out in Private Equity: Beteiligungsmarkt kommt nicht auf die Beine

Während die Zahl der Transaktionen mit 57 Private-Equity-Deals in den ersten sechs Monaten 2010 exakt auf dem Niveau des zweiten Halbjahres 2009 verharrte, schrumpfte der Wert der Transaktionen deutlich von fünf auf 0,9 Milliarden Euro. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (E&Y), die den deutschen Private-Equity-Markt untersucht.

Während es im zweiten Halbjahr 2009 noch einen Mega-Deal im Wert von über einer Milliarde Euro gegeben hatte, fand im ersten Halbjahr 2010 nicht eine einzige größere Transaktion statt. Kein Private-Equity-Geschäft überstieg den Wert von 300 Millionen Euro.

„Die Trendwende auf dem Private-Equity-Markt lässt nach wie vor auf sich warten“, stellt Joachim Spill, Leiter des Bereichs Transaction Advisory Services bei Ernst & Young, fest. Zwar werde es allmählich wieder einfacher, Banken zu finden, die Mittel für eine Transaktion zur Verfügung stellen.

Jedoch seien die Finanzierungsbedingungen nicht vergleichbar mit den Boomjahren 2005 und 2006: „Während die Investoren damals im Durchschnitt etwa 35 Prozent des Kaufpreises an Eigenkapital aufbringen mussten, sind es derzeit etwa 50 Prozent“, so Spill. „Wir werden daher auch mittelfristig nur in Ausnahmefällen große Milliarden-Transaktionen sehen“.

Seite 2: Preisvorstellungen klaffen auseinander

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...