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10. Juni 2010, 10:17
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Vorwurf: Anlegerschützer führen Verbraucher in die Irre

Die Diskussionen um den Gesetzentwurf aus dem Finanzministerium (BMF), das für mehr Anlegerschutz sorgen will, reißen nicht ab. Jetzt wurde eine Studie veröffentlicht, die die Tätigkeiten von “dubiosen” Anlegerschützern unter die Lupe nimmt.

Bedrohung-Irre in Vorwurf: Anlegerschützer führen Verbraucher in die Irre

Unter dem Titel „Anlegerschützer zwischen Dichtung und Wahrheit“ hat der Finanzmathematiker und Fachbuchautor Werner Siepe, unter anderem auch Autor der Tüv-Studie, im Auftrag der Berliner Vers Versicherungsberater-Gesellschaft eine Studie erstellt.

Der Vorwurf: Verbände, Finanzwarndienste und Anlegerschutzvereine in Kooperation mit Anlegeranwälten würden gutgläubige oder bereits geschädigte Anleger häufig in die Irre führen. Wer unter dem Deckmantel des Anlegerschutzes Empfehlungen für unseriöse Finanzprodukte und dubiose Finanzvertriebe abgebe, vor allen Geldwertanlagen warnt oder über Vereine unter bereits geschädigten Anlegern auf Mandantenfang gehe, sei als als Anlegerschützer unglaubwürdig, heißt es in der Mitteilung.

Hans-Hermann Lüschen, Geschäftsführer der Vers Versicherungsberater-Gesellschaft, sowie Autor Siepe wollen mit dieser Studie an die Politiker, Gesetzgeber appellieren, Maßnahmen zur Eindämmung von „unseriösen Praktiken der sogennanten Anlegerschützer“ zu ergreifen. Bei der Fülle von Initiativen und Gesetzentwürfen zur Verbesserung des Anlegerschutzes und zur Regulierung des Finanzmarktes dürften diese Auswüchse nicht übersehen werden.

Die 45 Seiten umfassende Studie inklusive eines 21-seitigen Anhangs zum aktuellen Gesetzentwurf des BMF können sich Interessierte unter www.vers-berater herunterladen. (ks)

Foto: Shutterstock

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1 Kommentar

  1. Was ist die Motivation für Kritik?
    Die Herren Lüschen und Siepe stehen direkt oder indirekt auf den Zuwendungslisten der Versicherer. Herr Lüschen selbst ist Versicherungsberater und verdient damit sein Geld.
    Also liegt die Motivation auf der Hand, wenn gegen Vertriebe vorgegangen wird, die die Unsinnigkeit von Versicherungsprodukten für den Kapitalaufbau offen legen und Alternativen anbieten.
    Und die Unabhängigkeit der Zeitschrift Cash?
    Nur als Beispiel: Herr Pohl wird als Klassenbester auf dem Titelblatt vorgestellt…
    Also – Kritik ist wichtig und hilft, Angebote zu beurteilen. Nur sollte sich jeder genau ansehen, aus welcher Überzeugung oder Abhängigkeit heraus diese abgegeben wird.

    Kommentar von Hans-Jürgen Becker — 16. Juni 2010 @ 13:45

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