D.F.I. hält die LHI-Leistungsbilanz 2010 für „ausgezeichnet“

Das Hamburger Analysehaus D.F.I. hat die Leistungsbilanz des Pullacher Emissionshauses LHI Leasing für das Berichtsjahr 2010 untersucht und mit dem Gesamturteil „ausgezeichnet“ (5,5 Sterne) bewertet.

Oliver Porr, LHI
Oliver Porr, LHI

Die Unternehmensgruppe LHI wurde bereits im Jahr 1973 gegründet, wird heute praktisch zu gleichen Teilen von den Landesbanken LBBW und Nord LB gehalten und verfügt über ein Stammkapital von 40 Millionen Euro. Im Jahr 1994 legte der Pullacher Initiator seinen ersten geschlossenen Publikumsfonds auf. Zum Portfolio des Emissionshauses zählten am Leistungsbilanzstichtag 26 öffentliche und 73 private Platzierungen. Mehr als 21.000 Anleger trugen zu einem realisierten Gesamtinvestitionsvolumen von rund sieben Milliarden Euro bei.

Die Leistungsbilanz 2010 wurde nach den Leitlinien des Initiatorenverbands VGF erstellt, dokumentiert auf 108 Seiten übersichtlich und gut strukturiert die bisherigen Ergebnisse der 26 LHI-Fonds. Die Erläuterungen zu den Abweichungen sind detailliert und beziehen sich sowohl auf die Betriebs- als auch auf die Investitionsphase.

In puncto Zielerreichung liegt der Initiator weitestgehend auf Kurs und erhält die Note „sehr gut“. Die kumulierten Auszahlungen erreichen bei knapp drei Vierteln der auswertbaren Fonds mindestens die Planwerte und liegen in der Summe bei rund 85 Prozent, wobei die Deutschlandimmobilienfonds diesen Wert mit 93,5 Prozent sogar deutlich übertreffen. Insgesamt verdient die LHI-Leistungsbilanz das Prädikat „ausgezeichnet“.

Das zur Cash.-Medien AG gehörende Deutsche Finanzdienstleistungs-Informationszentrum (D.F.I.) ist Spezialist für die Analyse der Leistungsbilanzen von Initiatoren. Die Prüfung umfasst die Emissionserfahrung des Unternehmens, die Vollständigkeit der Angaben, die Investitionsphasen und Exits der Fonds sowie deren Zielerreichung.

Foto: LHI Leasing

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