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9. November 2011, 16:14
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Sachsenfonds und Industrifinans wollen Wohnimmobilienfonds anbieten

Das traditionsreiche Emissionshaus Sachsenfonds und der Initiatorenneuling Industrifinans Real Estate wollen künftig gemeinsam Publikumsfonds auflegen, die schwerpunktmäßig in Berliner Wohnimmobilien investieren.

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Einar Skjerven, Geschäftsführer Industrifinans

Dazu haben sich beide Parteien zu gleichen Teilen an einer Kapitalerhöhung der Berliner Industrifinans Real Estate GmbH auf 200.000 Euro beteiligt. Die künftige Arbeitsteilung der Kooperationspartner ist auch schon geregelt: Sachsenfonds soll für die Fondskonzeption, den Vertrieb sowie das Fondsmanagement und die Anlegerbetreuung verantwortlich zeichnen. Industrifinans sei demgegenüber für die Auswahl der Objekte, den An- und Verkauf der Immobilien sowie das laufende Asset Management zuständig.

Diese Arbeitsteilung soll bereits bei dem Wohnimmobilienfonds „Industrifinans Berlin Selektion 2“ angewendet werden, den die Emissionshaustochter der norwegischen Industrifinans Forvaltning AS bereits seit September 2010 mit übersichtlicher Resonanz seitens der Anleger platziert.

Industrifinans-Geschäftsführer Einar Skjerven räumt ein, dass er sich den Eintritt in den deutschen Markt leichter vorgestellt habe und erhofft sich durch die langfristig angelegte Kooperation einen Schub beim Vertrieb der Produkte, denn an Objekten herrsche kein Mangel. „Unser gemeinsames Ziel besteht darin, jedes Jahr ein neues Beteiligungsangebot mit einem Volumen zwischen 20 und 30 Millionen Euro aufzulegen und binnen Jahresfrist zu platzieren“, sagt Skjerven.

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Jürgen Göbel, Geschäftsführer Sachsenfonds

Sachsenfonds will demgegenüber die Kooperation zum Wiedereinstieg ins Publikumsgeschäft nutzen. Der Initiator hat in den vergangen beiden Jahren zwar mehrere Beteiligungsangebote in den Segmenten Immobilien und Erneuerbare Energien aufgelegt, damit aber nur institutionelle Investoren angesprochen. „Im Juni dieses Jahres haben wir einen Fonds aufgelegt, der bis zu 500 Millionen Euro in verschiedene Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen investiert und werden in Kürze mit einem Immobilienportfolio mit australischen Objekten für institutionelle Anleger auf den Markt kommen“, sagt Jürgen Göbel, Geschäftsführer von Sachsenfonds.

Sein Haus werde diese Produktreihe unter dem eigenen Namen fortsetzen und auch künftig Assetmanagement als Dienstleistung anbieten. Allerdings habe er vor geraumer Zeit damit begonnen, insbesondere den Wohnimmobilienmarkt in Berlin für entsprechende Publikumsfonds zu sondieren. „Mit Industrifinans haben wir einen erfahrenen Partner mit hervorragendem Track-Record gefunden, der unsere Kompetenzen ideal ergänzt“, so Göbel. (af)

Fotos: Sachsenfonds, Industrifinans

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