Buss Capital bietet Beteiligung an Büroneubau in Dortmund

Anleger des neuen Buss Immobilienfonds 4 aus dem Hamburger Emissionshaus Buss Capital investieren in den Büroneubau „Königshof“ unweit des Dortmunder Hauptbahnhofs, in dem das städtische Jobcenter untergebracht ist.

Innenhof der Fondsimmobilie Königshof
Innenhof der Fondsimmobilie Königshof

Das sechsgeschossige Büroobjekt verfügt über eine vermietbare Fläche von rund 8.900 Quadratmeter sowie rund 107 Tiefgaragenstellplätze. Alleiniger Mieter der Immobilie soll in den kommenden elf Jahren das Jobcenter Dortmund sein, das je zur Hälfte von der Stadt Dortmund und der Bundesagentur für Arbeit getragen wird und damit über staatliche Bonität verfügt. Der indexierte Mietvertrag sieht einen anfänglichen Mietzins von 9,64 Euro pro Quadratmeter und Monat vor, der an den Verbraucherpreisindex des Landes Nordrhein-Westfalen angepasst wird.

„Unser Augenmerk liegt derzeit auf starken Städten abseits der klassischen Immobilien-Metropolen. Dort sind die Märkte erwiesenermaßen stabiler, und es gibt erstklassige Objekte zu marktgerechten Preisen“, so Peter Kallmeyer, für das Immobiliensegment zuständiger Geschäftsführer bei Buss Capital.

Wie das Emissionshaus mitteilt, ist die Zahl der Erwerbstätigen in Dortmund zwischen 1999 und 2009 um rund zwölf Prozent erhöht. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf ist im selben Zeitraum um etwa 30 Prozent gestiegen. Ende 2009 lag es rund 18 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.  Im dritten Quartal 2011 lag der Flächenumsatz um etwa 86 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Leerstandsquote habe fast vier Prozent unter dem Durchschnitt der größten deutschen Immobilienmärkte von gut neun Prozent gelegen. Die Spitzenmieten entwickelten sich seit Jahren stabil und hätten in den ersten beiden Quartalen 2011 leicht auf 13,20 Euro pro Quadratmeter zugelegt.

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Beteiligungsangebots liegt bei 18,5 Millionen Euro. Dafür wollen die Hanseaten rund neun Millionen bei Anlegern eingewerben. Diese können sich ab 10.000 Euro zuzüglich drei Prozent Agio beteiligen. Prognosegemäß sollen sie jährliche Auszahlungen in Höhe von sechs Prozent der Einlage über die geplante Fondslaufzeit von elf Jahren erhalten. (af)

Foto: Buss Capital

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