Jamestown platziert US-Immobilienfonds-Koloss

Das Kölner Emissionshaus Jamestown hat eigenen Angaben zufolge 400 Millionen US-Dollar für seine US-Immobilienofferte Jamestown 27 eingeworben und den Fonds geschlossen. Der Vertriebsstart des Nachfolgeprodukts ist für Anfang 2013 geplant.

Christoph Kahl, Jamestown

„Mit 400 Millionen US-Dollar Eigenkapital wurden unsere Erwartungen vom Jahresanfang erheblich übertroffen, gerade in den letzten Tagen erreichte uns eine Flut von Beitrittserklärungen“, berichtet Christoph Kahl, geschäftsführender Gesellschafter von Jamestown.

Das Portfolio umfasst fünf Büro- und Einzelhandelsobjekte in den Metropolen New York, Boston und San Francisco mit einer Investitionssumme von insgesamt 805 Millionen US-Dollar. Wie der Initiator mitteilt, hätten sich insgesamt 7.600 deutsche Privatanleger an dem Jamestown 27 beteiligt. Den Kommanditisten werden jährliche Ausschüttungen in Höhe von sechs Prozent der Einlage und 110 Prozent Eigenkapitalrückfluss aus dem Verkauf der Objekte nach sieben bis zwölf Jahren prognostiziert.

Der auf US-Immobilienfonds spezialisierte Initiator hatte das Beteiligungsangebot Ende Februar 2011 nach sechsjähriger Emissionspause auf den Markt gebracht.  Den vergleichsweise zügigen Platzierungsverlauf führt Jamestown-Chef Kahl auch darauf zurück, dass das Beteiligungsangebot auf US-Dollar-Basis konzipiert wurde: „Die Nachfrage ist deutlich besser als noch vor sechs Monaten. Viele Anleger, die bisher ausschließlich oder überwiegend im Euro investiert sind, suchen zur Diversifikation heute eine Sachwertanlage in den US-Dollar.“ (af)

Foto: Jamestown

 

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