Shedlin setzt auf erneuerbare Energien in Schwellenländern

Das Nürnberger Emissions- und Investmenthaus Shedlin Capital AG startet ab Februar 2012 den Vertrieb des Fonds Infrastructure 1 European Solar Income, der das Potenzial von erneuerbaren Energien in Wachstumsmärkten nutzen will.

Shedlin-Chef Robert G. Schmidt
Shedlin-Chef Robert G. Schmidt

Als erstes Zielinvestment haben die Franken den Solarpark Kazanlak in Bulgarien identifiziert. Die Fotovoltaikanlage befinde sich noch im Bau, solle aber Mitte des Jahres ans Netz gehen und eine Spitzenleistung von 50 Megawatt erreichen. Die Fondsgesellschaft wird sich planungsgemäß mit bis zu 25 Megawatt daran beteiligen.

„Mit dem Shedlin Infrastructure 1 European Solar Income verbinden wir die beiden attraktiven Investment‐Trends ‚Erneuerbare Energien’ und ‚Emerging Markets’“, sagt Robert G. Schmidt, CEO der Shedlin Capital AG, der den Anlegern eine durchschnittliche Ausschüttung von zehn Prozent pro Jahr bei neun Jahren Betriebslaufzeit in Aussicht stellt.

Die Phoenix Solar AG aus dem bayerischen Sulzemoos verantwortet die Planung, Entwicklung, Errichtung, Inbetriebnahme sowie die technische Betriebsführung und Wartung des Kraftwerks.

Shedlin Capital hat sich ganz bewusst den Wachstumsmarkt Bulgarien als Zielmarkt für das erste Investment ausgesucht, betont Schmidt: „Als EU‐Mitglied hat sich das Land zu einem deutlichen Ausbau der regenerativen Energien verpflichtet. Die Einspeisevergütungen für Solarstrom sind staatlich garantiert und liegen teilweise sogar über dem deutschen Niveau.“, so der Shedlin-Chef.

Auch die klimatischen Bedingungen am rumänischen Standort mit durchschnittlich 240 Sonnentagen pro Jahr lieferten einen höheren Energieoutput als ihn vergleichbare Anlagen in leisten können. Durch die Koppelung der bulgarischen Währung Lew an den Euro existiere praktisch kein Wechselkursrisiko.

Die kumulierte Ausschüttung soll sich nach Prognosen des Initiators am Ende der Laufzeit von neun Jahren auf 210 Prozent der Einlage summieren. Die Einspeisevergütungen sind demgegenüber auf 20 Jahre staatlich garantiert, so dass Shedlin von einem hohen Veräußerungsgewinn ausgeht. Rund 16 Millionen Euro will das Emissionshaus für den Fonds „Infrastructure 1 European Solar Income“ bei Anlegern einsammeln, die sich ab 10.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio beteiligen können. (af)

Foto: Shedlin Capital AG

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