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8. März 2012, 11:31
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Wölbern meldet stabile Ausschüttungen und führt neues Fondsreporting ein

Das Hamburger Emissionshaus Wölbern Invest hat eigenen Angaben zufolge im Jahr 2011 rund 42,8 Millionen Euro (2010: 43,9 Millionen Euro) an die Anleger von 28 Immobilienfonds ausgezahlt. Die Mehrheit der Kommanditisten befürworte ein neues Fondsreporting-System.

Thomas Ku Hl Wo Lbern Invest-126x150 in Wölbern meldet stabile Ausschüttungen und führt neues Fondsreporting ein

Thomas Kühl, Wölbern Invest

Das Auszahlungsergebnis für 28 geschlossene Immobilienfonds aus 2011 liegt knapp unter dem Vorjahreswert von 43,86 Millionen Euro. Die durchschnittlichen Auszahlungen im Segment der Hollandfonds lägen mit 5,59 Prozent pro Fonds am höchsten. Gut 60 Prozent der Fonds lägen im Plan, rund 29 Prozent der Fonds blieben geringfügig hinter den Prognosen zurück und etwa zehn Prozent unterschreiten den Plan.

Fast euphorisch kommentiert Thomas Kühl, Generalbevollmächtigter bei Wölbern Invest: „Das Ergebnis spiegelt die Stabilität unserer Fonds wider und stellt gleichzeitig eine erstklassige Bewirtschaftung seitens des Assetmanagements unter Beweis, denn die Vermietungsquote beträgt rund 100 Prozent“, sagt „Die insgesamt sehr stabile Performance unserer Core-Immobilienfonds bestätigt unseren Schwerpunkt auf interessante Büro-Standorte in Europa.“

Um die Anleger in Zukunft noch besser über die Entwicklung und die aktuellen Ereignisse zum jeweiligen Fonds zu informieren, plane Wölbern Invest ab dem Berichtsjahr 2012 ein detailliertes Fondsreporting. Per Post erhalten die Anleger ab April 2012 drei Mal jährlich einen Überblick über den Verlauf ihres Investments und dessen zukünftige Aussichten.

Zudem will der Initiator die Einführung und Erweiterung des Risikomanagement- sowie Controllingsystems, die Auslagerung der Buchhaltung sowie die Einführung eines Systems zur Verbesserung des Liquiditätsmanagements.

Diesen Beschluss hätten die Kommanditistenvon 24 Fondsgesellschaften in einer Anlegerabstimmung gefasst. Lediglich die Anleger eines einzigen Fonds hätten dagegen gestimmt. Die Beteiligung an der Abstimmung im Januar 2012 lag bei rund 60 Prozent, teilt Wölbern Invest mit. (af)

Foto: Wölbern Invest

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3 Kommentare

  1. Wenn man über Wölbern Invest redet, denken viele Anleger wehmütig zurück an das seriöse Bankhaus Wölbern. Mit dem Liquiditäts-Management glaubten viele Anleger an Sicherheiten für den Fond, wo man sein Geld angelegt hat. Wohl ein Fehler.
    Schlimm ist auch der Versuch von Wölbern invest die ordentlich gewählten Beiräte zu elemenieren.
    Die haben wohl Lunte gerochen. Rund 30.000 Anleger wünschen sich, dass sich die deutsche
    Wirtschaftspresse dieser Sache mal genauer untersucht. Fehlanzeige.

    Kommentar von Helmut Barein — 16. März 2012 @ 10:28

  2. Das ist ein extrem Anleger-feindliches
    Verhalten, zumal diese zulasten der
    Fonds-Investoren vorgenommene
    Ausschüttungs-Verzögerun nicht be-
    gründet und bei der Abstimmung über die Einführung des Liquiditäts-
    Managements mit keinem Wort er-
    wähnt wurde. Was macht wohl der
    Prof. Schulte mit der uns Gesell- schaftern vorenthaltenen Liquidiät ?
    Finanziert er eigene Projekte damit ???

    Kommentar von Ove Franz — 12. März 2012 @ 13:45

  3. Bei den Anlegern von Immobilienfonds der Wölbern Invest herrscht derzeit große Aufregung, denn keiner!!! hat bisher seine Ausschüttungen für 2011 erhalten. Anders war das in den Vorjahren. Da gab es die Ausschüttungen immer!! bis Ende Januar. Die Zustimmung zum Liquiditätspool ist umstritten, da nach Meinung vieler Anleger hier die einfache Mehrheit nicht reicht,

    Kommentar von Ilka Schulze — 10. März 2012 @ 10:50

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