10. Juni 2013, 11:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Buss Capital bringt weiteres Container-Direktinvestment

Anleger können ab heute über das Angebot Buss Container 26 fabrikneue 40-Fuß-Highcube-Container erwerben, die eine Tochtergesellschaft des Initiators Buss Capital weitervermietet. Daneben kündigen die Hamburger zusätzliche Fonds- und Anleihe-basierte Beteiligungsmöglichen an Stahlboxen an.

Container Stapelbare-Fondsobjekte-255x300 in Buss Capital bringt weiteres Container-Direktinvestment

Container sind stapelbare Investitionsobjekte

Die Container des direkt investierenden Vorgänger-Angebots im Segment der 20-Fuß-Standard-Container hatte Buss Capital eigenen Angaben zufolge innerhalb von drei Wochen verkauft. Der eurobasierte Containerfonds Buss Global 12 wurde unlängst mit einem platzierten Eigenkapitalvolumen von 25 Millionen Euro geschlossen, der US-Dollar-Schwesterfonds Buss Global 13 ist voraussichtlich noch bis Ende Juli erhältlich. Ende des Jahres will Buss einen Containerfonds herausbringen, der den neuen gesetzlichen Anforderungen des KAGB entspricht und plant bereits anleihebasierte Investitionsmöglichkeiten im Containerumfeld.

Mengenrabatte inklusive

Bei dem neuen Investmentangebot beträgt der Kaufpreis für einen 40-Fuß-Highcube-Container 4.90 US-Dollar (rund 3.170 Euro). Die Mindestabnahme liegt bei zwei Containern, ab sechs Stahlboxen gibt es einen Rabatt von 20 US-Dollar pro Stück, ab elf Containern zahlt der Anleger jeweils 30 US-Dollar weniger, und wer mehr als 21 Container kauft, spart 50 US-Dollar pro Stück.

Die Investoren vermieten die Container an die Buss Global Direct Pte. Ltd., eine Tochtergesellschaft der Buss-Capital-Gruppe in Singapur. Die ebenfalls dort ansässige und Buss-eigene Leasinggesellschaft übernimmt das Management und die Bestellung der Container. Dr. Dirk Baldeweg, geschäftsführender Gesellschafter von Buss Capital: „Unsere Kollegen von Raffles Lease ordern Container in großen Stückzahlen zu marktgerechten Preisen direkt bei den Herstellern. Diese Einkaufsvorteile kommen über günstige Einzelpreise auch den Anlegern zugute.“

Vertraglich vereinbarte Mieten und Rückkaufwerte

Letztere erzielen während der dreijährigen Mietvertragslaufzeit Einnahmen von 1,07 US-Dollar pro Tag (rund 81 Eurocent täglich beziehungsweise etwa 295 Euro pro Jahr) und erhalten den ebenfalls vertraglich vereinbarten Rückkaufpreis von 3.495 US-Dollar (2.645 Euro) pro Container zum Ende der Mietzeit.

Leicht verständliches Kurzläuferkonzept

Nach Einschätzung von Marc Nagel, Vertriebs-Geschäftsführer bei Buss Capital hätten sich die Container-Direktinvestments sehr gut in die Produktpalette des Initiators eingepasst. „Die Anleger suchen gezielt nach einfachen, zuverlässigen Investments mit kurzen Laufzeiten. Das bekommen sie mit Container-Direktinvestments – und dazu ein reines Eigenkapital-Investment mit garantiertem Rückkauf und ohne Verwaltungsaufwand.“ Die Vertriebspartner hätten die neue Produktklasse ebenfalls schnell angenommen – egal, ob Banken oder freie Finanzdienstleister, so Nagel und ergänzt: „Nicht nur private, auch institutionelle Investoren greifen immer öfter zu Containern. Ende letzten Jahres hat ein kanadischer Pensionsfonds eine ganze Containerleasinggesellschaft gekauft.“ Und die Anleihen der großen Containervermieter seien auf dem US-Markt ebenfalls sehr begehrt. „Das belegt: Auch Profi-Investoren schätzen die Vorzüge des Containerleasings. Es wirft stabile, zuverlässige Renditen ab“, so Nagel. (af)

Foto: Buss Capital

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bestnote: DFSI vergibt Triple-A an WWK

Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) zeichnet die WWK Lebensversicherung in seiner aktuellen Studie zur Unternehmensqualität als einzigen Lebensversicherer mit der Bestnote AAA (Exzellent) aus. Bewertet wurden die Kriterien Substanzkraft, Produktqualität und Service. Die WWK konnte in allen drei Bereichen überzeugen und wurde damit erneut als führendes Unternehmen in der Branche ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Negativzinsen: Mehr als 300 Banken und Sparkassen erheben Strafzinsen auf Einlagen

Die Negativzins-Welle, die im Moment auf Sparer zurollt, hat in den vergangenen Wochen deutlich an Dynamik gewonnen. Allein im Oktober haben bislang mehr als 20 Banken und Sparkassen ein sogenanntes Verwahrentgelt für private Einlagen auf dem Tagesgeld- oder Girokonto eingeführt. Seit Jahresanfang sind rund 150 Geldhäuser diesem Schritt gefolgt.

mehr ...

Berater

Garantieverpflichtungen: Bei 24 Lebensversicherern reicht es nicht (mehr)

Bei 24 von 82 Lebensversicherern reichten die 2019 erwirtschafteten Erträge aus der Kapitalanlage nicht aus, um die Garantieverpflichtungen zu erfüllen und die gesetzlich vorgeschriebene Reserve zu bedienen. Das zeigt die aktuelle Analyse des Zweitmarkthändlers Policen Direkt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...