Finanzierung Erneuerbarer Energien im Wandel

Seit das Informationsportal greenvalue.de im April 2002 freigeschaltet wurde, hat sich die Landschaft der Beteiligungsmöglichkeiten an Erneuerbaren-Energien-Anlagen grundlegend geändert: Festverzinsliche Finanzierungsformen nehmen zu.

Daniel Kellermann, green value

Daniel Kellermann, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der green value GmbH in Schwaig bei Nürnberg verfolgt mit dem Internetportal ein klares Ziel: Private und institutionelle Anlegern, Finanzdienstleister und Medienvertreter sollen sich eininen vollständigen Marktüberblick über grüne Beteiligungen verschaffen können, ohne dass der Betreiber der Website diese bewertet oder vertreibt.

Aufgelistet werden geschlossene Fonds, festverzinsliche Wertpapiere und Private Placements die nachhaltige Vorhaben, wie beispielsweise Solar- und Windparks, Wasserkraftanlagen oder nachhaltige Immobilien, sogenannte Green Buildings, finanzieren. „Per heute sind rund 20 festverzinsliche Wertpapiere, darunter in Form von Genussrechten und Anleihen am Markt, die in grüne Vorhaben investieren. Das Gesamtvolumen von geschlossenen Fonds und Festverzinslichen – in Summe 4,43 Milliarden Euro – teilt sich jeweils hälftig auf beide Segmente auf. Vor vier Jahren noch entfielen auf festverzinsliche Wertpapiere nur gut 20 Prozent am Gesamtvolumen“, berichtet Kellermann.

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Greenvalue

In der Betrachtung von Mitte April 2013 seien in der Gruppe der geschlossenen Fonds neben Erneuerbaren Energiefonds auch nachhaltige Immobilienfonds enthalten, auf die 655 Millionen Euro Fondsvolumen entfallen. „Bei den Festverzinslichen, sticht ein Norddeutscher Anbieter ins Auge, der mit seinem aktuellen Beteiligungsangebot dreiviertel des Volumens festverzinslicher Papiere beansprucht“, ergänzt Kellermann. (af)

Foto: green value

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