Denkmalimmobilien: Das sollten Anleger beachten

Denkmalimmobilien sind insbesondere bei privaten Kapitalanlegern stark gefragt, denn sie bieten ihren Käufern ansehnliche Steuervorteile. Allerdings gilt es, beim Erwerb einige Aspekte zu berücksichtigen.

Leipzig, ein Investitionsschwerpunkt für Denkmalimmobilien in Deutschland.
Leipzig, ein Investitionsschwerpunkt für Denkmalimmobilien in Deutschland.

Denkmalimmobilien gelten als Klassiker der Immobilienanlage, da sie neben Mieteinnahmen auch hohe Steuervorteile bieten.

Sprunghafter Anstieg der Nachfrage

Die Anbieter verzeichneten in den vergangenen zwei bis drei Jahren einen sprunghaften Anstieg des Interesses an Denkmalimmobilien.

Folgende Punkte sollten Kapitalanleger beim Kauf beachten:

-> Anleger können beim Erwerb von denkmalgeschützten Immobilien, die saniert werden, erhöhte Abschreibungen nach Paragraf 7i Einkommenssteuergesetz (EStG) und 7h EStG geltend machen.

-> Eigennutzer dürfen über zehn Jahre hinweg neun Prozent pro Jahr absetzen. Anleger, die ihr Objekt vermieten, dürfen acht Jahre lang je neun und vier weitere Jahre je sieben Prozent der Sanierungskosten steuerlich geltend machen.


-> Die Qualität der Sanierung der Immobilie sollte durch ein baubegleitendes Qualitätscontrolling, beispielsweise durch den TÜV, belegt werden.


-> Erwerber sollten darauf achten, dass der geforderte Kaufpreis für die jeweilige Immobilie oder Wohnung dem marktüblichen Preisniveau entspricht.


-> Das höchste Wertsteigerungspotenzial bieten Denkmal- oder Sanierungsimmobilien in Metropolen oder in ausgesuchten klein- und mittelgroßen Städten mit guten wirtschaftlichen Perspektiven.


-> Das Umfeld der jeweiligen Immobilie sollte eine gute Infrastruktur mit Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten und Schulen aufweisen.
(bk)

Foto: Shutterstock

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