VGP-Börsengang ist abgesagt

Die Kölner Immobilienfirma Vivacon hat den Börsengang der Wohnimmobilien-Gesellschaft Vivacon German Properties Plc (VGP) wegen mangelnder Nachfrage verschoben. Vivacon schiebt das geringe Interesse auf das derzeit unbefriedigende Marktumfeld für Neuemissionen. Das zuletzt bereits auf 300 Millionen Euro von 500 Millionen Euro reduzierte Platzierungsvolumen sei nicht erreicht worden, heißt es in einer Adhoc-Mitteilung des im MDax notierte Unternehmens.

Die Verschiebung habe keine negative Auswirkung auf die Gesamtjahresprognose, heißt es weiterhin. Die an der Londoner Wachstumsbörse AIM reservierten rund 4.800 Wohnungen, die Vivacon eigentlich an die neu gegründete VGP reichen wollte, sollen nun an einen institutionellen Investor im Erbbaurecht weiterveräußert werden, so die Immobilienfirma.

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