IVG: Kapitalzuwachs über Wandelanleihe

Die Bonner IVG Immobilien AG plant die Emission einer Wandelanleihe. Dazu sollen über eine niederländische Tochtergesellschaft Wandelschuldverschreibungen mit einem Gesamtnennbetrag von bis zu 400 Millionen auszugeben werden. Sie haben eine Laufzeit von zehn Jahren und umfassen Rechte zum Bezug von bis zu 11,6 Millionen Stückaktien. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Der Kupon liegt voraussichtlich zwischen 1,5 und zwei Prozent, die Wandlungsprämie zwischen 27 und 32 Prozent. Beides wird erst bei der Preisfestsetzung endgültig ermittelt.

Der Emissionserlös dient nach Unternehmensangaben der Finanzierung des weiteren Wachstums und soll größere Portfoliotransaktionen ermöglichen. Nach den internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS wird die Differenz zwischen Nominalwert und Barwert der Anleihe als Rücklage im Eigenkapital der IVG ausgewiesen. Das europäische Investmenthaus betreut derzeit ein Immobilienvermögen von rund 18 Milliarden Euro in den Geschäftsbereichen Investment, Projektentwicklung, Fonds und Kavernen.

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