HSH-Nordbank verklagt UBS

Die Hamburger Geschäftsbank HSH-Nordbank hat vor dem obersten Gericht des US-Bundesstaats New York Klage gegen den Schweizer Vermögensverwalter UBS eingereicht.

Das Bankhaus erhebt schwere Vorwürfe im Zusammenhang mit der Subprime-Krise: Gegenstand der Klage sind HSH-Angaben zufolge nicht eingehaltene Absprachen und Missmanagement bei US-amerikanischen Wohnimmobilien-Anlagen im Wert von 500 Millionen US-Dollar, die von der UBS verwaltet wurden. Dieses Portfolio aus strukturierten Wertpapieren, sogenannten Collateralized Debt Obligations (CDOs) hatte die Landesbank Schleswig-Holstein, die mit der Hamburgischen Landesbank zur HSH-Nordbank fusionierte, im Jahre 2002 von der UBS erworben. (hb)

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